Auch in Mainz bleibt die Weste weiß: die Buchbinder Legionäre Regensburg sichern sich mit 9:7 und 13:2 die Saisonsiege sieben und acht und ziehen weiterhin ungeschlagen ihre Kreise an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga Süd. Es war auch der Tag von Matt Vance: Der US-Shortstop legte in der Offensive eine Sahnetag hin, vier seiner sechs erfolgreichen Hits fanden den Weg direkt aus dem Ballpark an der Sandflora. “Das ist schon ein ganz besonderes Highlight”, war auch Trainer Martin Helmig stolz über die vier Homeruns seines Schützlings. “Mainz hat uns heute insbesondere im ersten Spiel harte Gegenwehr geleistet. Wir hätten auch verlieren können.”
Dabei lagen die Regensburger Mitte des vierten Innings Dank der ersten beiden Homeruns von Matt Vance mit 4:0 in Führung. Dann meldeten sich die Hausherren erstmals gegen Starting Pitcher Boris Bokaj zu Wort: Nach dem zwischenzeitlichen 4:1 machte Mike Larson im fünften Durchgang mit einem 2-Run-Homer zum 5:3 die Partie wieder spannend.
Die Buchbinder Legionäre wechselten ihren Pitcher: Rene Herlitzius kam für den Tschechen und musste nach dem 6:3 durch Matt Vance zwei Runs zum 6:5 hinnehmen. Im letzten Durchgang legte der Spitzenreiter dann gegen den für Manuell Möller gekommenen A’s-Pitcher Max Boldt noch drei Punkte vor. Auf der Gegenseite stellte dann Mike Larson mit seinem zweiten 2-Run-Homer gegen Closer Philipp Hoffschild den 9:7-Endstand her.
Im zweiten Duell des Tages ließen die Buchbinder Legionäre gar nichts anbrennen. Chris Paterson knüpfte nahtlos an seine Darbietungen aus den ersten Spielen an und ließ die Mainzer Offense nicht zum Zug kommen. In den acht absolvierten Innings ließ der Kalifornier nur zwei Runs zu, zu einem Zeitpunkt als die Regensburger schon mit 10:0 führten. Acht Strike outs bei fünf Hits und zwei Walks umrahmten die Leistung des Sidearm-Werfers.
Die Schwabelweiser Baseballer hatten zuvor ein Schlag-Feuerwerk entfacht. Ab dem zweiten Inning rollte der Run-Express, der für Mainz pitchende Japaner Soh Terada machte nach dem 5:0 nach drei Innings Platz für Christian Decher. Doch der Junioren-Nationalspieler konnte die Buchbinder Legionäre nicht in Schach halten und kassierte weitere vier Runs, ehe dann Stahlmann den Wurfhügel bestieg und ebenfalls vier Runs abgeben musste. Den Schlusspunkt setzte diesmal Chris Howard mit dem fünften Regensburger Homerun an diesem Tag.
Von: Christian Swoboda, legionaere.de






