Wenn am kommenden Samstag ab 13 Uhr die Bad Homburg Hornets in Darmstadt auf dem Memory Field gastieren, wollen die Whippets an vergangene Erfolge anknüpfen. Zum einen gilt es den Aufwärtstrend der letzten beiden Partien in Heidenheim zu bestätigen, zum anderen die perfekte Bilanz gegen die Hornissen aus dem letzten Jahr fortzusetzen.
Damals konnten die Darmstädter in allen fünf Partien als Sieger den Platz verlassen. Bereits am ersten Spieltag des vergangen Jahres machten die Whippets klar, dass sie die Nummer 1 in Hessen sind. Als Aufsteiger entführte man direkt zwei Siege aus Bad Homburg und konnte auch auf heimischem Feld mit zwei vorzeitigen Siegen die Oberhand behalten. Auch im Hessenpokal setzen sich die Darmstädter durch und konnten sich so zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte diesen Titel sichern.
„Doch diese vergangenen Erfolge sind nichts wert, wenn man am kommenden Wochenende die Hornets unterschätzt und sich von diesen ihr Spiel aufzwingen lässt.“, weiß Coach Könecke um die Gefährlichkeit des Gegners. Denn bis dato sind die Hornets im Mittelfeld der Liga anzutreffen und haben sich auch in der Offseason punktuell verstärkt. „Wir müssen schauen, wie wir uns auf ihren neuen Pitcher (Kleim) einstellen können.“, spricht der derzeitige Ligaprimus in der Kategorie Batting Average, Lillebo, eine dieser Verstärkungen der Hornets an.
Aber auch offensiv ist mit den Bad Homburgern zu rechnen. „Mit Cormier haben die, um nur einen zu nennen, gute Schlagleute in ihren Reihen.“, bemerkt Outfielder Martin Durst. Doch wie heißt es doch so schön: „Good pitching beats good hitting, on any given day.“; will heißen, dass es auf die Pitcher der Whippets ankommt. „Diese müssen zusammen mit der Defensive die Schlagleute der Hornets kontrollieren.“, hofft Könecke auf eine gute Leistung seiner Werfer.
Die letzten beiden Ligapartien der Bad Homburger hatten sie gegen den Aufsteiger aus Karlsruhe, in denen zwei knappe Siege für die Hornissen raus sprangen. „Wir haben ein Spiel gegen die Cougars liegen gelassen, das zeigt, dass mit den Hornets zu rechnen sein wird.“, ermahnt der Darmstädter Trainer seinen Mannen jederzeit wachsam zu sein. „Ich glaube kaum, dass es wieder solche Blowout-Siege werden wie letztes Jahr. Das werden zwei ganz enge Kisten.“, merkt auch Whippets Catcher Andre Spies an. Er wird es sein, an dem die Hornets letztendlich passieren müssten, wenn ihnen die Baseumrundung und somit ein Run gelingt.
„Mit unseren Fans im Rücken, erwarte ich spannende und gute Spiele, mit einem hoffentlich besseren Ende für uns.“, hofft Benni Uhl auf zwei Siege vor heimischen Publikum und auch dass er seinen Teil dazu beitragen kann. „Die Verletzung schmerzt noch etwas, aber ich konnte bereits wieder am Training teilnehmen.“
Statistisch gesehen trennt die beiden Mannschaften auf der einen Seite, das bessere Pitching der Hornets (Era. 8.77 zu 9.86). Doch in den beiden anderen Kategorien haben jeweils die Whippets die Nase vorn. So ist ihre Defensive besser (Fielding .938 zu .917) und auch in der Offensive haben sie die besseren Werte (Avg. .346 zu .303). Doch letztendlich wird entscheiden, was beide Mannschaften auf dem Feld bewerkstelligen können, um zu ermitteln wer die Siege einfährt.
Spielbeginn des Samstäglichen Hessenderbys ist um 13 Uhr und Spiel 2 folgt gegen circa 15:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit kalten Getränken und Essen bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei.
von Martin Durst






