Heideköpfe sichern trotz Niederlage Platz 2
Bereits im Auftaktinning gelangen den Heideneimern drei Runs gegen Mainz-Starter Manuel Möller, der einige Probleme mit der Kontrolle hatte, bevor Matt Pali im zweiten Inning mit einem Solo-Homerun die Führung auf 4:0 erhöhte. Mainz hatte gegen den sehr sicher werfenden Markus Winkler zu Beginn kaum eine Chance zum Punkten, konnte im vierten Spielabschnitt aber kleinere Fehler im Heidenheimer Verteidigungsspiel zum überraschenden 3:4-Abschluss nutzen. Die Heidenheimer fingen sich allerdings wieder, spätestens als Matt Pali seinen zweiten Tageshomerun im siebten Inning über den Zaun im Rechtsfeld schlug (diesmal mit einem Läufer auf Base), war die Vorentscheidung gefallen; Martin Dewald brachte das Spiel ab dem siebten Inning souverän nach Hause. Mit diesem Sieg sicherten sich die Heidenheim Heideköpfe endgültig den 2.Playoffplatz in der 1.Baseball-Bundesliga Süd – von dieser Position aus gelang den hsb’lern ja bekanntlich auch der Deutsche Meistertitel 2009…
Spiel 2:
Bei 38 Grad unter sengender Sonne starteten beide Teams ins zweite Spiel des Spieltags. Über fünf Innings lang entwickelte sich ein wahrer Pitcher-Showdown, in dem beide US-Starter (Pat Haugen für Mainz, Dusty Bergman für Heidenheim) die gegnerische Schlagformation nach Belieben diktierten. Im fünften Inning dann zeigten die Heidenheimer ihre ganze Klasse am Schlag: Basehits von Whitehead, Pali, Gühring und Weigl, kombiniert mit gutem Baserunning, sowie zwei Freiläufe sorgten für eine 3:0-Führung. Der von seiner Nackenverletzung wiedergenesene Bergman warf drei Strike-Outs im sechsten Durchgang und wurde danach zur Schonung aus dem Spiel genommen. Sein Vertreter Martin Almstetter hatte dann allerdings im siebten Abschnitt Probleme die Strikezone zu finden und gab an den ersten Schlagmann einen Freilauf ab. Zwei Bunt-Spielzüge fanden daraufhin den Weg in die Verteidigungslücken, so dass plötzlich bei null Aus alle Bases besetzt waren. Nach einem glücklichen Hit und einem „Hit by Pitch“ stand es nur noch 2:3 und Headcoach Mike Hartley beorderte Peter Dankerl auf die Pitcherposition, Dieser schafft dann auch gleich zwei Aus auf einmal (er fing einen zu ihm zurück geschlagenen Ball und warf den Läufer vom ersten Base gleich mit aus), musste aber dennoch einen Basehit des Japaners Shu Sasaki bei geladenen Bases hinnehmen, der die 4:3-Führung für Mainz bedeutete. Den Heidenheimern gelangen immer mehr harte Schläge gegen den wacker weiterwerfenden Haugen, doch irgendwie fanden die Bälle immer einen Handschuh der Mainzer Feldverteidigung. So dauerte es bis ins neunte Inning, als David Füßer mit zwei Läufern auf Base, zwei Aus und zwei Strikes gegen sich der erlösende Basehit gelang, der die Heideköpfe mit 5:4 in Führung brachte. Ein weiterer Basehit von Whitehead bedeutete das 6:4, aber die Mainzer schafften ihrerseits in ihrer letzten Schlagchance noch den 6:6-Ausgleich. So ging es in der Hitzeschlacht auch noch in die Verlängerung, in der Peter Dankerl für Heidenheim und Max Doll für Mainz die Pitcherposition begleiteten.
Im Rückschlag des zwölften Innings gelang den Mainzern dann der glückliche Siegtreffer als bei zwei Aus und zwei Läufern auf Base ein Ball im unebenen Aussenfeld derart versprang, dass kein Spielzug mehr möglich war und Mainz somit einen für sie wichtigen Sieg mit in die Playdowns nimmt. Für Heidenheim änderte diese Niederlage nichts mehr am vorher bereits feststehenden Playoffplatz 2.








