No-Hitter von Faint beim 7:0-Legionäre-Sieg gegen Haar

Versöhnlicher Abschluss der Bundesliga-Hauptrunde: Eric Faint schaffte beim 7:0-Sieg der Buchbinder Legionäre einen No-Hitter. Der US-Amerkaner wurde erstmals als Starting Pitcher aufgeboten und absolvierte eine tadellose Partie gegen eine Haarer Mannschaft, die wohl ihren Sieg vom Vorabend allzu lange gefeiert hatte. Die Buchbinder Legionäre schließen ihre 16. Bundesliga-Saison mit 24:4-Siegen und der fünften Südmeisterschaft ab. Am 21. August starten die Play-offs mit dem Viertefinale, zu welchem Gegner die Regensburger als erstes reisen müssen, steht noch nicht fest.

Martin Helmig stellte zum Vorabend seine Formation um. Für den nun ebenfalls an der Schulter verletzten Richard Klijn spielte Lukas Jahn an der Second Base. Petr Cech durfte sich als First Baseman, Rene Herlitzius als Leftfielder und Kai Bindemann als Designated Hitter versuchen. Als Pitcher schenkte Helmig erstmals von Beginn an Eric Faint das Vertrauen. Der US-Boy, der in den letzten Jahren überwiegend als Reliever zum Einsatz kam, stellte gleich unter Beweis, dass er auch in dieser ungewohnten Rolle bestehen kann. Die Haarer Offense, die noch am Abend zuvor den Hausherren elf Hits und sieben Runs abringen konnte, fand kein Mittel gegen den Sidearm-Pitcher. Nur zwei Walks war die magere Ausbeute über neun Innings, dem gegenüber sieben Strikeouts standen.

Bei den Disciples stand Calvin Brutus zu Beginn auf dem Wurfhügel. Der US-Amerikaner bekam aber schnell Probleme, auch weil seine Defense nicht immer auf der Höhe des Geschehens war. So war die 1:0-Führung durch Rodney Gessmann im zweiten Inning eine Co-Produktion der Haarer Feldverteidigung. Im dritten Durchgang landete Matt Vance mit einem Triple den ersten Regensburger Hit und wurde kurz darauf von Petr Cech mit einem SacFly nach Hause gebracht. Im fünften Inning ließ erneut Matt Vance das 3:0 folgen.

Im siebten Inning konnten die Buchbinder Legionäre ihre Führung ausbauen. Der eingewechselte Gästepitcher Simon Mantz gab erst zwei Hits an Chris Howard und Rodney Gessmann ab und ließ diese dann nach Wild Pitches zum 5:0 punkten. Im achten Durchgang – nun gegen Pitcher Michael Stephan – legten die Hausherren durch den eingewechselten Garret Bernklau und Lukas Jahn den 7:0-Endstand her.

Von: Christian Swoboda
Quelle: Website Legionäre