Buchbinder Legionäre besiegen HSV Stealers 6:3 und 23:5

HSV Stealers vs. Regensburg LegionäreDie Buchbinder Legionäre sind mit zwei Siegen ins Viertelfinale gestartet. Am Samstagnachmittag gewannen die Mannen von Trainer Martin Helmig bei den HSV Stealers mit 6:3 und 23:5. Die Hamburger, als Nordvierter erst am Donnerstag in die Play-offs gerutscht, wehrten sich nach Kräften. Doch im zweiten Spiel brachen bei den Hanseaten nach zwei Innings und einer kurzzeitigen 4:1-Führung alle Dämme. Mit diesen beiden Erfolgen stehen die Regensburger bereits mit einem Bein im Halbfinale, sie benötigen am kommenden Wochenende in der heimischen Armin-Wolf-Arena nur noch einen Sieg zum Weiterkommen.

Die Buchbinder Legionäre benötigen einige Innings um in die Gänge zu kommen. Eine 1:0-Führung im zweiten Inning durch Rodney Gessmann brachte die Hamburger nicht aus der Ruhe, die mit einem frühen Pitcherwechsel – Daniel Harms kam im vierten Inning für Stefan Kruse – die Regensburger Offense nicht zur Entfaltung kommen ließ. Zusätzliche Hoffnung keimte bei den Hausherren auf, als Marcel de Vos im fünften Durchgang den 1:1-Ausgleich schaffte.

Im siebten Inning gelang es dem Südmeister, erneut mit 2:1 in Front zu gehen. Matt Vance skorte nach einem Hit von Klaus Hopfensperger. Bereits im Folgeinning fiel die Vorentscheidung. Nach Runs von Christopher Howard, Cedric Bassel und Richard Klijn zogen sie auf 5:1 davon und ließen im letzten Offensiv-Durchgang noch den sechsten Run durch Christoph Zierzlmeier folgen.
Die Hanseaten durften aber noch einmal nachschlagen und mobilisierten alle Kräfte. Gegen den für den soliden Boris Bokaj (7 IP, 1 R, 5H, 4 K) im achten Inning gekommenen Philipp Hoffschild konnten sie erst alle Bases laden und durch Mirko Oliczewsky und Sergej Yatsenka auf 6:3 verkürzen – zu einer Wende reichte es aber nicht.

Zu Beginn der zweiten Partie waren die Hamburger noch angestachelt und erkämpften sich eine überraschende 4:1-Führung. Gegen US-Pitcher Eric Faint war es Sergej Yatsenka, der die erstmalige HSV-Führung erkämpfte. Chris Howard konnte postwendend nach einem Double von Richard Klijn ausgleichen, doch die Stealers blieben am Drücker. Nach einem Hit von Brehan Murphy brachten Gordon Shaw und Jerome Rousseau ihre Farben mit 3:1 in Führung, Mirko Oliczewsky legte das 4:1 nach.

Nach dem dritten Durchgang war davon aber nicht mehr viel übrig. Die Regensburger gaben nun gegen Hamburgs Pitcher Jens Hawlitzky (der Coach übernahm angesichts der Not, keinen ausländischen Werfer aufbieten zu können, selbst das Pitching) richtig Gas und konnten fünf Runs in Folge erzielen. Als der HSV im vierten Inning weitere fünf Punkte hinnehmen musste, war der Arbeitstag von Hawlitzky beendet.
Seinem Nachfolger Eric Harms erging es jedoch nicht besser, die Buchbinder Legionäre waren jetzt gnadenlos. Nach zwei Runs im fünften folgten deren acht im sechsten – der Widerstand des Nordvierten war endgültig gebrochen. Nach einem 2-Run-Homerun von Ludwig Glaser endete die Partie beim Stand von 23:5 vorzeitig nach sieben Inning durch die Ten-Run-Rule. In den letzten beiden Inning kamen noch Pitcher Rene Herlitzius zum Zug.

Quelle: Website Legionäre