SUBWAY89ers kassieren bittere Niederlage in Berlin

Am vergangen Sonntag traten die Braunschweig SUBWAY89ers beim zweitplatzierten und Aufstiegskandidaten den Berlin Challengers an. Nach einem 3 1/2 stündigen Spiel und 10 gespielten Innings mussten man sich sehr unglücklich mit 3:4 geschlagen geben. Das zweite Spiel ging zwar deutlicher mit 1:5 an die Hauptstädter aber war eine ebenso unnötige und schmerzhafte Niederlage.

Das erste Spiel begann gut für die Braunschweiger. Marco Failla kam per Hit auf Base und Oliver Madsack und Sönke Vahle kamen per Walk ebenfalls auf Base. Bei geladenen Bases schlug Remko Ahrens einen Single und Failla scorte den ersten Run für die Gäste. Nach zwei Fehlern in der Berliner Defensive konnten sowohl Madsack als auch Vahle die Führung auf 3:0 ausbauen. Philipp Schubert pitchte ein starkes Spiel und gab im ersten Inning keinen Punkt an die Berliner ab. Im zweiten Inning gelang es keinem Spieler der Subway89ers etwas Brauchbares in der Offensive zu verbuchen, da auch der Pitcher der Challengers, Grigori Scholz, ein gutes Spiel machte. Den Berlinern hingegen gelang es in der Offensive den Rückstand durch den Punkt von Dominik Reyes, der durch den Triple von Robert Kilian die Homeplate überquerte auf 1:3 zu verkürzten. Im dritten Inning gelang den 89ers wieder nichts im Angriff und man musste durch die Runs von Goebel und Marks den Ausgleich der Challengers hinnehmen (3:3).
Nach einer Regenunterbrechung passierte lange Zeit nichts und beide Pitcher dominierten die Offensivreihen. Nach 6 1/3 Innings wechselte Coach Lars Witte Schubert auf dem Hügel aus und für ihn kam Sebstian Howen. Howen zeigte ebenfalls eine starke Leistung und das Spiel ging in die Verlängerung (Extra-Innings). Im achten Inning war der Angriff der Subway89ers erfolglos und jetzt wurde es brennzlig. Durch einen Double kam der Spieler der Berliner, Liesmer Rodriguez, auf Base. Bei keinem aus spielte der Short-Stop der 89ers, Robert Dröge, genau den richtigen Spielzug. Er warf den Leading Runner an der dritten Base aus und die Gefahr das Spiel zuverlieren war erstmal gebannt. Im neunten Inning konnte keine Mannschaft einen Punkt erzielen und man ging ins zehnte Inning. Nachdem es Madsack, Ahrens und Kaluza per Singel auf Base schafften konnten die Subway89ers die Bases laden. Strübing wurde vom Berliner Pitcher abgeworfen und dadruch wurden alle Läufer eine Base weitergeschickt und man ging mit 4:3 in Führung. Jetzt war der Sieg greifbar nah. Die Berliner hatten bereit zwei aus allerdings einen Läufer auf der zweiten Base und den Subway89ers fehlte nur noch ein aus, um das Spiel zu gewinnen. Der Berliner Spieler Voß schlug einen weiten Ball ins Leftfield und so konnten die Challengers das Spiel ausgleichen. Es sollte jedoch noch schlimmer kommen, durch einen Überwurf konnte auch Voß alle Bases umrunden und man gab das Spiel an die Berliner mit 4:5 ab.
Im zweiten Spiel startete Sebastian Kaluza auf dem Mound und er bot eine souveräne Leistung. Wieder gingen die Gäste aus Braunschweig in Führung. Diesmal allerdings denkbar knapp mit 1:0. Robert Dröge, der per Single auf Base kam konnte auf den Hit von Sönke Vahle den Punkt für die Subway89ers erzielen.
Nachdem ersten Inning bestimmten die Pitcher das Spiel. Bis zum fünften Inning gab Kaluza nur drei Hits an die Berliner ab und konnte vier Strike-Outs für sich verbuchen. Aber auch der Pitcher der Berliner, Percy Marks, hatte 3 Hits an die 89ers abgegeben und konnte vier Braunschweiger ausstriken. Im fünften Inning konnten die Challengers, begünstigt durch 3 Errors im Feldspiel der Subway89ers das Spiel zum 1:1 ausgleichen. Das brachte die Löwenstädter nicht aus dem Konzept und man ging ins sechste Inning. Man hatte noch alle Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, vor allem als Oliver Madsack einen weiten Foulball über die Spielfeldbegrenzung schlug. Kam nochmal Hoffnung auf. Aber der Berliner Pitcher Marks blieb ruhig und schickte die nächsten Schlagleute per Strike-Out wieder auf die Bank. Jetzt schienen die Braunschweiger nervös zu werden, da schon das erste Spiel so unglücklich verlaufen war. Nach mehreren Hits und gerade zu chaotischen Zuständen in der Feld Verteidigung konnten die Challengers mit 1:5 davon ziehen und Trainer Lars Witte war außer sich. Diese Führung ließen sich die Hauptstädter nicht mehr nehmen und gewannen auch das zweite Spiel des Tages.

Trainer Lars Witte war ziemlich aufgebracht und meinte nach dem Spiel nur: „Wir haben definitiv ein Spiel hier liegen lassen…“ Jetzt konnten die Subway89ers aus den letzten Spielen keinen Sieg einfahren und es kann nochmal eng werden.