Friday, May. 18, 2012

Dortmund Wanderers – Berlin Sluggers

Von:

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3. April 2011

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Dortmund Wanderers – Berlin Sluggers

Wanderers mit Split gegen den Aufsteiger

Dortmund Wanderers
Berlin Sluggers
6:7 und 13:1 (7)

von Marco Dietsch

Vor einer tollen, familiären und viel versprechender Kulisse von über 300 Zuschauern und dem neu strukturierten Zuschauerbereich, war es Bürgermeisterin Birgit Jörder, die mit dem First Pitch die Baseball-Bundesliga Saison für Wanderers im heimischen Hoeschpark eröffnete.

Spiel 1: Sluggers mit Sieg zurück in der Bundesliga
Dennis Stechmann startete für die Dortmunder gegen den Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt, den Berlin Sluggers. Zu Beginn sah das Spiel gemäß aller Erwartungen eine frühe 1:0-Führung für die Gastgeber. Jedoch im zweiten Inning nutzten die Gäste aus Berlin eine wackelige Defensive der Wanderers zu gleich fünf Runs. Diesem Inning hinkten die Dortmunder über das gesamte Spiel hinterher. Denn auf das langsame Pitching der Berliner fanden die Dortmunder einfach keine Antwort.

Jovert Bolze slidet am dritten Base (Foto: Marco Dietsch)

Dennis Stechmann lies zwar nur noch bis zu seiner Auswechslung nach dem fünften Inning einen weiteren Run für die Gäste zu, haderte aber immer wieder mit der Strikezone. Im sechsten Inning übernahm dann Marco Dietsch für die Dortmunder den Mound. Auch Berlin wechselte den Pitcher, nachdem Dortmund mit zwei weiteren Runs den Vorsprung der Gäste verkürzen konnte.

Jedoch zum Leidwesen der Wanderers wurde das Pitching noch langsamer und Dortmund konnte keine weiteren Punkte für sich verbuchen. Berlin kam in den letzten vier Innings noch zu einem weiteren Run ehe es in das neunte und entscheidende Innig ging. Dietsch hatte seinen Job erledigt und Berlin wechselte den U21-Pitcher Iwan Galkin als Closer ein. Sein Pitching, welches den Dortmundern eher zusagte und die starke Unterstützung von den Zuschauerrängen, brachten dann schnell drei Runs für die Dortmunder und die Hoffnung keimte auf dieses Spiel, wie so oft schon in quasi letzter Minute, noch zu drehen.

Mit dem Siegpunkt auf den Bases gelang es jedoch nicht mit den stärksten Schlagleuten noch zu weiteren Punkten zu kommen und die Berliner entschieden Spiel eins mit 7:6 für sich.

Spiel 1                 R  H E
BES  0 5 0 1 0 0 0 1 0  7 11 4
DOW  1 0 0 0 0 2 0 0 3  6 13 5
WIN: Pfeifer, C. (1-0) LOSS: Stechmann, D. (0-1)

Spiel 2: Kemp dominiert den Aufsteiger
Die zweite Partie des Tages, die dann unter Flutlicht ausgetragen wurde, sah einen erst kürzlich in Australien zum Spieler der Woche gekürten Matt Kemp in bestechender Form. Mit zwölf Strikeouts in sechs Innings, lediglich einem Hit und nur vier Läufer auf den Bases, dominierte der US-Amerikaner das Geschehen.

Trevor Howell am Schlag für die Wanderers (Foto: Marco Dietsch)

Die Wanderers Offensive meldete sich endlich zu Wort. Gegen den ehemaligen Tschechischen Nationalpitcher Ales Keprta der von den Saarlouis Hornets nach Berlin kam, konnten die Dortmunder mit einem starken vierten Inning, mit gleich acht Runs, den Sack schon frühzeitig zu machen.

Mit einer 13:0-Führung im Gepäck und der Aussicht auf einen vorzeitigen Spielabbruch durch die 10-Run-Rule, gab Coach Matt Kemp die Verantwortung an seinen Nachwuchspitcher Michael Altenscheidt ab, das Spiel zu beenden. Altenscheidt machte seine Sache gut und beendete die Partie nach nur einem Punkt für die Gäste vorzeitig.

Spiel 2                  R H E
BES  0 0 0 0 0 0 1 - -   1 3 5
DOW  1 0 0 8 3 1 X - -  13 7 0
WIN: Kemp, M. (1-0) LOSS: Keprta, A. (0-1)

Matt Kemp zeigte sich nach dem Spiel wenig erfreut über die vielen Fehler aus dem ersten Spiel. „Ich sehe, dass ihr für das Team kämpft, ihr dürft dabei allerdings niemals den Kopf ausschalten!“, so Kemp. Für die kommende Woche kündigte er ein hartes Training an. „Wir werden an unseren Fehlern arbeiten.“ Mit diesen Worten entließ er sein Team in den Samstagabend, bevor es dann am nächsten Wochenende in den hohen Norden zu den HSV Stealers geht.

Eine mit Brisanz erwartete Begegnung. So trifft man in der Hansestadt nicht nur mit Jens Hawlitzky (Ex-Coach) und René Herlitzius auf zwei ehemalige Teamgefährten, sondern auch auf einen direkten Konkurrenten auf die begehrten Play-off-Plätze.

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