Friday, May. 18, 2012

Pulheim Gophers – Untouchables Paderborn

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25. April 2011

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Pulheim Gophers – Untouchables Paderborn

Untouchables weiter ungeschlagen – Gophers rutschen auf Platz drei

Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Paderborn 1 0 1 7 0 3 0 - - 12 11 0
Pulheim 0 0 0 0 0 0 0 - - 0 2 5

WIN: Hinz, D. (3-0) LOSS: Karkatselos, T. (2-1)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Paderborn 0 3 3 3 0 1 1 2 - 13 15 1
Pulheim 0 0 1 0 1 0 0 0 - 2 4 2

WIN: Fields, B. (2-0) LOSS: Glunt, R. (2-2)


Pulheim Gophers
Untouchables Paderborn
0:12 (7) und 2:13 (8)


von Merlin Mendel (Pulheim Gophers)

Die Geschichte der beiden Spiele ist schnell erzählt. Gegen das beste Team im Norden kamen die Gophers nicht ins Spiel. Ohne die beiden Stammspieler Kevin Faries und Chris Gentles war schon vor Beginn der beiden Spiel klar das es schwer werden würde. Nach dem Motto „selbsterfüllende Prophezeiung“ funktionierte auch nichts im ersten Spiel weder Offensive, noch Defensive.  Die Paderborner zeigten, dass sie zur Zeit wohl das mit Abstand stärkste Team im Norden sind und entschieden das Spiel klar durch sieben Runs im vierten Inning mit 12:0 nach sieben Innings für sich.

Pulheims Offensive kam nur auf sechs Hits in beiden Spielen, während Paderborn gleich 30 mal zuschlagen konnte (Foto: Fries, A.)

Das zweite Spiel begann mit einem kurzen Inning auf beiden Seiten. Im zweiten und dritten Inning konnte Paderborn jeweils drei Runs erspielen. Hoffnung keimte noch mal auf, als in der unteren Hälfte des dritten Innings, der von einer Geschäftsreise zurückgekehrte Kevin Faries, das Inning mit einem Leadoff-Hit begann und zwei Schlagleute später durch ein Stand-up-Triple von Merlin Mendel zum Anschlusspunkt für die Gophers herein geschlagen wurde.

Aber Paderborn ließ nichts anbrennen und erzielten weiter Run für Run. Der nächste Run für die Gophers durch Lee Roberts nach Bases-Loaded-Walk für Sascha Jakoby war nur noch Ergebniskosmetik. Somit ging auch dieses Spiel verdient an die Paderborner mit 13:2 nach acht Innings.

Sechs Hits in zwei Spielen sind einfach zu wenig um Paderborn in Gefahr zu bringen, zumal diese es auf 30 Hits brachten. Jetzt heisst es für die Gophers sich auf die nächsten Wochen zu konzentrieren um gegen Bonn und Solingen gute Spiele abzuliefern.


von Heiko Schumacher (Paderborn Untouchables)

Paderborns Offensive war am Wochenende dem Gegner hoch überlegen (Foto: Eisenhuth. G.)

Am Ostersonntag konnten die Paderborner ihre Siege sechs und sieben in dieser Saison einfahren. Gegen ersatzgeschwächte Pulheimer gewannen die U´s mit 12:0 und 13:2. Eigentich versprach man sich spannendere Partien, da die Gophers vor diesem Spieltag auf Platz zwei hinter den Untouchables standen. Doch auch dieses Mal setzte sich die Mannschaft von Stefan Fechtig souverän durch und ließ den Rheinländern nicht den Hauch einer Chance. Lediglich sechs Hits erzielten die Pulheimer gegen die Pitcher Hinz, Heilmann und Fields. Eine magere Ausbeute in 18 Innings.

Dem standen ganze 30 Hits der Paderborner gegenüber, die wie schon in den vergangenen Partien in der Offensive förmlich zu explodieren scheinen. Gleich vier Homeruns im zweiten Spiel konnten die U´s verbuchen. Hinz, Hall, Martin und Uelschen schickten den Ball über die Outfieldbegrenzung. Auch die Defensive um Kapitän Jendrick Speer stand wie eine Eins und ließ nichts anbrennen. Daniel Hinz warf eine souveräne Partie und zeigte mal wieder, dass es ganz schwer wird dieses Jahr gegen ihn zu gewinnen. Auch Fields im zweiten Spiel ließ den Gophers mit seinen harten Würfen keine Chance.

Viermal mussten Pulheims Outfielder zusehen, wie die Bälle der U's über den Zaun flogen (Foto: Eisenhuth, G.)

Nach nun insgesamt sieben Spielen zieht Trainer Fechtig ein Zwischenfazit: “Wir waren heute wieder extrem gut aufgelegt. Die Chemie in der Mannschaft stimmt und die Jungs liefern Woche für Woche sehr gute Leistungen ab. Es ist ein wenig schwer das ganze einzuordnen, da die Gegner bisher nicht den Baseball spielten, den sie laut Papier hätten spielen können. Wir müssen abwarten, wie es weitergeht. Doch eines ist sicher. Wenn wir so weiterspielen, wird es für die übrigen Teams schwer gegen uns zu gewinnen. Am 15. Mai erwarten wir die Solingen Alligators im Ahorn Ballpark. Dann wird sich zeigen, ob wir im Moment wirklich ein Level höher spielen als alle anderen Mannschaften im Norden der Bundesliga.”

Die U´s scheinen die Dominanz der glorreichen Jahre 2001-2005 wieder erlangt zu haben und spielen auf einem sehr hohen Niveau. Doch können die Paderborner dieses Niveau halten oder sind die anderen Teams noch im Winterschlaf? Diese Frage wird sich in den kommenden Wochen beantworten, wenn man gegen die Topteams der Bundesliga Nord antreten muss.

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