Friday, May. 18, 2012

HSV Stealers – Berlin Sluggers 16:10 | 4:3

Von:

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7. Mai 2011

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HSV Stealers – Berlin Sluggers 16:10 | 4:3
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Berlin SluggersBerlin
(1-8)
0 1 1 0 2 0 4 2 0 10 12 5
HSV Stealers HamburgHamburg
(5-4)
0 5 0 3 2 3 0 3 X 16 13 4

WIN: Harms, D. (1-0) LOSS: Galkin, I. (0-3)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Berlin SluggersBerlin
(1-9)
0 0 2 0 0 0 0 0 0 3 9 2
HSV Stealers HamburgHamburg
(6-4)
0 0 1 0 1 1 0 0 1 4 6 2

WIN: Prinstein, J. (1-3) LOSS: Keprta, A. (0-4)

Bericht der HSV Stealers - Bericht der Berlin Sluggers (folgt)


Erster Sweep der Saison lässt Stealers auf Play-off-Platz vorrücken

von Michael Kujoth (HSV Stealers)

Spiel 1: Schlagstarke Hamburger fahren weiteren Spiel-1-Erfolg ein
Auch an diesem Spieltag riss die Serie der Siege im ersten Teil der Doubleheader für die Hamburger Baseballer nicht ab. Nachdem die Gäste aus Berlin eine kurzzeitige 1:0-Führung im zweiten Inning besaßen, konterten die HSV Stealers im direkten Nachschlag mit fünf Runs, unter anderem durch RBI-Singles von Max Warren und Thomas Riedner, die beide jeweils vier Hits im Spiel für sich verbuchen konnten. Ein RBI-Single für Sam Boone und Jakub Vojaks dritter Homerun (2-Run) der Saison erhöhten die Führung im vierten Inning auf 8:2. Auf dem Wurfhügel überzeugte Hamburgs Starting Pitcher Daniel Harms, der in seinen sechs Innings lediglich zwei Earned Runs hinnehmen musste. Währenddessen brachte die Stealers-Offensive konstant weitere Punkte auf die Anzeigetafel. Ein Two-RBI-Double von Thomas Riedner in Spielabschnitt fünf, sowie weitere drei Runs im sechsten Inning erhöhten den Spielstand auf 13:4 und ließen eine baldige Beendigung des Spiels nach Ten-Run-Rule vermuten.

Die Hauptstädter zeigten in der Folge allerdings Moral und kämpften sich noch einmal ins Spiel zurück. Gegen den eingewechselten Eric Harms sorgten zwei Walks und zwei Singles für einen Punkt und geladene Bases, die Benjamin Kleiner mit einem weit geschlagenen Ball an den Outfield-Zaun freiräumte und den Spielstand auf 8:13 verkürzte. Auf der Gegenseite konnte Oliver Knaack, der nach dem vierten Inning für Berlins Starter Iwan Galkin übernommen hatte, in der unteren Hälfte des siebten Innings weitere Punkte verhindern. RBI-Singles von Ex-Stealer Janek Lorenzen sowie Kevin Cooray ließen im achten Spielabschnitt die Hamburger Führung auf 13:10 schrumpfen, bevor Riedner sich per Strikeout und Groundout aus dem Inning befreite. Den Nachschlag eröffnete Brehan Murphy mit einem Double, in der Folge erhöhten ein RBI-Groundout und ein Two-RBI-Single von Warren den Endstand auf 16:10.

Somit konnten die Stealers auch am fünften Spieltag im ersten Spiel offensiv überzeugen (in dieser Saison 61 Runs in fünf Spielen), offenbarten mit fünf Errors aber wiederum Defizite in der Verteidigung.

Spiel 2: Zweiter Walkoff-Sieg der Saison für HSV Stealers
Nachdem damit die Siegessträhne der ersten Spiele fortgesetzt werden konnte, wollten die Gastgeber alles daran setzen, auch der Pleiteserie im zweiten Spiel (0:4) ein Ende zu bereiten. Den besseren Start erwischten wiederum die Sluggers. Nach zwei Innings ohne Gegenpunkt musste Starting Pitcher Justin Prinstein zunächst auf einen Passed Ball den 0:1-Rückstand durch Kleiner hinnehmen, bevor Kellen Kmiecik kurze Zeit später den Ball für einen Solo-Homerun über den Leftfieldzaun schlug. Im Nachschlag erzielte Jerome Rousseau auf einen weiteren Basehit von Warren den 1:2-Anschlusspunkt gegen Ales Keprta.

Prinstein verhinderte über die nächsten vier Spielabschnitte weitere Punkte und wurde dabei von einer überzeugenden Defensivabteilung unterstützt, die immer wieder mit sehenswerten Plays sicher geglaubte Hits in Aus verwandelte. Im fünften Inning erzielte Michael Kujoth dann auf einen Wild Pitch den Ausgleich, bevor Vojak ein Inning später nach einem Balk das 3:2 über die Homeplate brachte.

Für einige Aufregung sorgte die obere Hälfte des siebten Innings, in der die Sluggers wiederum den Spielstand ausglichen. Mit zwei Aus und zwei Berliner Läufern auf den Bases, stoppte Stealers Firstbaseman Jerome Rousseau mit einem Diving Play Roland Stillers hart geschlagenen Groundball, verlor diesen aber augenblicklich aus seinem Handschuh. Seinen nachfolgenden Wurf in Richtung der ersten Base fing Prinstein und rutschte in der gleichen Bewegung vor dem Läufer in das Base hinein. Sein Fuß erreichte nach Ansicht des Unparteiischen aber nie das Kissen und so lautete der neue Spielstand 3:3, an dem sich auch bis in die untere Hälfte des neunten Innings nichts mehr änderte.

Dieses eröffnete Rightfielder Mirko Oliczewsky mit einem Walk und erreichte per Wild Pitch das zweite Base, woraufhin sich die Hauptstädter für einen Intentional Walk gegen Rousseau entschieden. Der Versuch, beide Runner per Sacrifice Bunt weiterzubringen, wurde durch einen Hit-by-Pitch an Kujoth obsolet und gab Pinch Hitter Philipp von Soosten die Möglichkeit, bei geladenen Bases und keinem Aus einen hohen Flyball für den Walk-off-Sieg ins Centerfield zu befördern.

Mit dem ersten Doppelsieg der Saison und einem Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 6:4 rücken die HSV Stealers damit auf den vierten Tabellenplatz der Bundesliga Nord vor. In der kommenden Woche treffen die Hamburger Baseballer dann mit den Pulheim Gophers auf einen direkten Konkurrenten um die Play-off-Plätze. Die Rheinländer liegen aktuell mit 5-7 direkt hinter den Stealers in der Tabelle.

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