Friday, May. 18, 2012

Dortmund Wanderers – Untouchables Paderborn 3:13 (8) | 1:5

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8. Mai 2011

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Dortmund Wanderers – Untouchables Paderborn 3:13 (8) | 1:5
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Paderborn
(8-0)
1 7 0 0 0 0 2 3 - 13 13 0
Dortmund
(3-6)
0 0 0 0 0 0 2 1 - 3 9 2

WIN: Heilmann, E. (3-0) LOSS: Stechmann, D. (0-2)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Paderborn
(9-0)
1 0 0 1 0 1 0 1 1 5 10 0
Dortmund
(3-7)
0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 6 4

WIN: Fields, B. (3-0) LOSS: Kemp, M. (3-2)

Bericht der Dortmund Wanderers Bericht der Untouchables Paderborn (folgt)


Auch Dortmund kann den Siegeszug der Paderborner nicht stoppen

von Marco Dietsch (Dortmund Wanderers)

Jendrick Speer und seine Untouchables blieben auch in Dortmund ungeschlagen (Foto: Eisenhuth, G.)

Die Paderborn Untouchables bleiben auch nach dem fünften Spieltag „unberührt“ an der Spitze der 1. Bundesliga Nord. Dortmund Wanderers schafften es nicht den ungeschlagenen Tabellenführer zu gefährden. Das erste Spiel ging schon vorzeitig mit 13:3 an die Gäste aus Paderborn, die im zweiten Inning mit sieben Punkten durch zwei Homeruns für die Entscheidung sorgten. Aber auch das zweite Spiel, welches normaler Weise von Spielertrainer Matt Kemp als Pitcher dominiert wurde, ging mit 5:1 an die Untouchables. Die Dortmund Wanderers stehen nun mit drei Siegen und sieben Niederlagen auf Platz sechs in der Tabelle.

Spiel 1: Wanderes können frühes Ende nicht verhindern

Die Untouchables brachten immer wieder Runner auf die Bases und nicht immer gelang es den Wanderers Runs der Gäste zu verhindern (Foto: Klause, J.)

Für Dortmund startete in Spiel eins der Ex-Paderborner Dennis Stechmann auf dem Wurfhügel. Auf Paderborn Seite begann Eugen Heilmann. Bis auf das zweite Inning, in dem die Gäste gleich sieben Punkte erzielen konnte, machte Stechmann seine Sache ausgesprochen gut. Im siebten Inning und einem Spielstand von 10:2 war sein Arbeitstag beendet und Marco Dietsch sollte Paderborn daran hindern weitere Runs zu erzielen und den vorzeitigen Spielabbruch durch die Ten-Run-Rule zu verhindern.

Paderborn konnte aber die zwei verbliebenen Runner nach Hause bringen und am Ende die Führung auf 13:2 ausbauen. Die Wanderers konnten lediglich noch einen Run zum 13:3-Endstand nachlegen. Paderborns Siegeswille, Fehler in der Dortmunder Verteidigung sowie die fehlende Unterstützung in der Offensive sorgten für die Niederlage.

Spiel 2: Müde Wanderers ohne Chancen

Zum zweiten Mal blieb Kemp in dieser Saison ohne Win (Foto: Eisenhuth, G.)

Der in den letzten Spielen so oft dominierende Matt Kemp wirkte müde und angeschlagen und kassierte am Ende eine 1:5-Niederlage mit nur sechs Strikeouts (mindestens 11 Strikeouts pro Spiel war sein bisheriger Durchschnitt). „Es gibt Tage da fühlt man sich einfach nicht fit. Vielleicht hat man etwas schlechtes gegessen oder einfach nur schlecht geschlafen und fühlt sich müde und leer“, so Kemp nach dem Spiel. Er bezog es auf sich und US-Catcher Trevor Howell, doch hätte man das am Ende des Spieltages auf jeden Spieler anwenden können.

Auf Paderborner Seite begann der US-Amerikaner Brian Fields. Spiel zwei sah wieder eine frühe Führung der Gäste gleich im ersten Inning durch Matt Martin, der trotz Strikeout auf Base kam, da Howell den Pitch von Kemp nicht blocken konnte und danach mit zwei Stolen Bases auf die dritte Base vorrückte. Björn Schonlau holte sich das RBI ab und brachte mit seinem Single Martin sicher nach Hause.

Paderborns Baserunner setzten die Wanderers Verteidigung immer wieder unter Druck (Foto: Klause, J.)

Erst im vierten Inning mussten die Jungs vom Scoreboard wieder die Tasten für die Runs drücken. Paderborn legte zum 2:0 vor, ehe Elliot Biddle mit einem Homerun den alten Rückstand wieder herstellte. Doch für die Angriffsbemühungen der Dortmunder war das auch das einzig Zählbare in diesem Spiel. Paderborn hingegen legte im Laufe des Spiel noch drei Runs zum 5:1-Endstand nach.

Abgesehen von Daniel Groer, der einen ausgesprochen guten Tag erwischte und mit fünf Hits bei sechs Schlagchancen mit Abstand das beste Ergebnis für die Gastgeber erzielen konnte, sah gerade die Offense an diesem Tag eher schwach aus. „Auch wenn es auf dem Blatt nicht so aussieht, so habe ich heute sehr viele gute At-Bats gesehen,“ so Spielertrainer Kemp nach dem Spiel.

Am Samstag müssen die Wanderers zum Tabellensiebten der Nordgruppe, den Dohren Wild Farmers. Bis dahin gilt es die Müdigkeit abzuschütteln und zwei Siege zu sichern. Das nächste Heimspiel ist erst wieder am 4. Juni gegen die HSV Stealers angesetzt. Bis dahin stehen noch die Auswärtsspiele gegen die Solingen Alligators und Berlin Sluggers an.

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