Heidenheim Heideköpfe – Bad Homburg Hornets 7:0 | 9:2
| Spiel 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 7 | 1 | ||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 4 | 0 | 2 | X | 7 | 6 | 1 |
WIN: Schattmann, A. LOSS: Ackermann, P.
| Spiel 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 2 | 4 | 7 | ||
| 1 | 0 | 0 | 4 | 1 | 0 | 0 | 3 | X | 9 | 11 | 1 |
WIN: Bergman, D. LOSS: Wiggins, P.
Bericht der Heidenheim Heideköpfe (Folgt) – Bericht der Bad Homburg Hornets
Bad Homburg Hornets erfolglos in Heidenheim
von Bad Homburg Hornets
Wie kann man mehr Hits als der Gegner produzieren bei selber Anzahl an Errors und trotzdem 7:0 verlieren? Diese Frage geisterte wohl während des zweiten Spiels des Tages unentwegt in den Köpfen der Bad Homburg Hornets herum. Womit vielleicht wenigstens die Frage beantwortet wäre, wie man 9:2 verlieren und sieben Errors zulassen kann.
Spiel 1: Hornets haben keine Chance gegen Schattmann
„Four hours, we’re out of here!” schrie es am Anfang des Tages aus dem Dugout der Gastgeber. Zumindest diese Hoffnung erfüllte sich für den Meister 2009 und Vizemeister 2010 nicht.
Das erste Spiel des Tages kann zweifellos als das Spiel der Defense bezeichnet werden. Zwei Double-Plays der Gäste standen fünf der Gastgeber gegenüber. Während ein Error auf Seiten der Gastgeber im zweiten Inning ohne Konsequenz blieb, leisteten sich die Hornissen ihren Einzigen im Sechsten allerdings bei Bases loaded und zwei Outs. Zuvor sorgte bereits Heidenheim Leftfielder David Füsser durch einen Basehit auf den zwischenzeitlich für Ackerman eingewechselten Mike Otto für zwei Punkte. Zu dieser prekären Situation kam es durch vier Walks, des bis zur Mitte des fünf Innings hervorragend werfenden Pitchers Peter Ackerman. Ackerman hatte schon im Fünften eine kurze Schwächephase gezeigt, musste da den Gastgebern bereits den ersten Punkt kampflos übergeben, konnte sich aber mit einem Strikeout noch einmal ins sechste Inning retten.
Nach vier Punkten im Sechsten und einer 5:0 Führung setzte Heidenheims Third Baseman Andrew Smith den Schlusspunkt im Achten mit einem 2-Run-Homerun auf den inzwischen für Otto eingewechselten Kevin Nobles. Die Kurstädter brachten, außer insgesamt sieben Hits im falschen Augenblick, gegen Pitcher Aljosha Schattmann nichts Zählbares zustande. Am Ende siegte die soliderer Defensive der Heideköpfe. Ihnen reichten am Ende sechs Hits, davon zwei im richtigen Augenblick und die Unterstützung des Gegners im denkbar schlechtesten Augenblick, um das Spiel zu entscheiden.
Spiel 2: Heideköpfe machen Sweep perfekt
Im zweiten Spiel des Tages standen sich Dusty Bergman auf Seiten der Heidenheimer und Peter Wiggins bei den Hornets als Pitcher gegenüber. Auch dieses Spiel konnten die Kurstädter über weite Strecken offen gestalten. Zwar musste die Gäste im ersten Inning gleich einen Punkt, durch ein Double von Leadoff Andrew Smith und ein Single von Matt Gaski, hinnehmen, konnten sich daraufhin aber trotz erster Konzentrationsschwächen noch im Spiel halten. Offensiv zeigten die Aufsteiger, wie schon so oft in dieser Saison, zu viel Respekt vor einem vermeintlich stärkeren Gegner. Aus Läufern auf Zwei und Drei im zweiten Inning, nach Basehit von DH Eddi Martinez und einem Double von Catcher Brad Olt konnte man, wie schon so oft, kein Kapital schlagen.
Hingegen brachen bei den Hornissen beim Spielstand von immer noch 1:0 im Vierten alle Dämme. Nach einem schnellen Out und Basehit von Rightfielder Johannes Schäffler konnte Bad Homburg einen Doubleplayball nicht unter Kontrolle bringen. Die Strafe folgte sofort. Basehits von Leftfielder David Fuesser und Third Baseman Andrew Smith und vier weitere Punkte zur 5:0 Führung für die Gastgeber.
Dem hatten die Gäste auch offensiv nichts entgegen zu setzen. Heidenheim setzte im fünften noch eines drauf, wechselte im sechsten Peter Dankerl für Bergmann auf dem Mound, der nur im achten Inning zwei Runs hinnehmen musste. Heidenheim antwortete, mit der sechsten und siebten freundlichen Unterstützung der Homburger Hintermannschaft, mit drei weiteren Runs zum 9:2 Endstand.







