Friday, May. 18, 2012

Berlin Sluggers – Bonn Capitals 0:11 (7) | 0:11 (8)

Von:

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15. Mai 2011

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Berlin Sluggers – Bonn Capitals 0:11 (7) | 0:11 (8)
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Bonn CapitalsBonn
(9-3)
2 4 4 1 0 0 0 - - 11 7 0
Berlin SluggersBerlin
(1-10)
0 0 0 0 0 0 0 - - 0 1 4

WIN: Henkenjohann, T. (2-1) LOSS: Galkin, I. (0-4)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Bonn CapitalsBonn
(10-3)
0 0 1 0 0 0 6 4 - 11 12 0
Berlin SluggersBerlin
(1-11)
0 0 0 0 0 0 0 0 - 0 5 0

WIN: Schoening, B. (4-0) LOSS: Keprta, A. (0-5)

Bericht der Berlin SluggersBericht der Bonn Capitals


Sluggers übernehmen Rote Laterne

von Oliver Knaack (Berlin Sluggers)

Während in den letzten Wochen bei den meisten Doubleheadern zumindest ein Sieg in Reichweite war, gelang den Sluggers gegen die Bonn Capitals in der Offense überhaupt nichts: Zwei Mal 11:0 lautete am Ende das deprimierende Ergebnis.

Spiel 1: Bonner Offensive sorgt für schnelle Entscheidung
Die Geschichte ist schnell erzählt: Während Berlins Pitcher Iwan Galkin (0-4) bereits im dritten Inning das Feld räumen musste, lieferte Bonns Starter Tim Henkenjohann (2-1) eine Premium-Vorstellung ab. Alles funktionierte: Fastball, Curve, Changeup. Speziell die extremen Geschwindigkeitsunterschiede seiner Würfe ließen die Berliner nie einen Rhythmus finden. Und so hatte der Nationalspieler bis ins vierte Inning sogar ein Perfekt Game laufen.

Jakob Buttgereit beendete dies jedoch mit einem glücklichen Infield Single.
Doch Henkenjohann ließ sich davon nicht beirren und brachte das Spiel in sieben Innings zu Ende, warf dabei 11 Strikeouts. Dabei standen ihm insgesamt nur 22 Berliner Schlagmänner gegenüber, einer mehr als das mögliche Minimum. Theoretisch hätte Bonn ohne Outfield spielen können, da kein Ball das Infield verließ.

Zu Henkenjohanns Dominanz kam die durchgehende offensive Unterstützung einer extrem schlagstarken Lineup. Diese geriet erst ins Stocken, als Christian Pfeiffer beim Stand von 10:0 den glücklosen Galkin ablöste. Doch drehen konnte er das Spiel natürlich auch nicht mehr. Und so war das ungleiche Duell nach exakt zwei Stunden beendet.

Einziges, positives Highlight aus Berliner Sicht war das Debüt von Nino Sacasa (15) als Secondbaseman. Der Sohn des langjährigen Slugger-Spielers Walter Sacasa, war kurz nach seiner Einwechslung auch gleich an einem Doubleplay beteiligt.

Spiel 2: Einbruch besiegelt Berlins Niederlage
Mund abwischen, weiter geht’s lautete das Motto für die zweite Begegnung, bei der sich Ales Keprta (0-5) und Bryce Schoening (4-0) gegenüber standen. Der Berliner hatte sich in der vergangenen Woche ein hartes Duell in Hamburg geliefert, das Spiel erst im neunten Inning verloren. Auch diesmal begann der Tscheche stark, musste nur einen Run im dritten Inning hinnehmen. So stand es auch nach sechs Innings (bei jeweils vier Hits).

Doch dann nahm das Unheil aus Berliner Sicht seinen Lauf: Bei einem Aus verpasste Janek Lorenzen ein Doubleplay, um das Inning zu beenden. Es folgten ein Passed Ball, ein paar Singles und der Tag für Keptra war beim Stand von 0:4 gelaufen. Bradley Roper-Hubbart folgte mit einem 2-Run-Homer gegen Reliever Knaack, der danach Spade ausstriken konnte, um das bittere Inning zu beenden.

Doch das Spiel war gelaufen. Bezeichnend, dass ein letztes Aufbäumen im achten Inning (Bases loaded bei einem Aus) nicht zum Ehrenpunkt führte: Kleiner ging Strikeout, Lorenzen schlug direkt zum Secondbaseman – Game over.

„Wir haben im ersten Spiel keine Chance gehabt. Henkenjohann hat ein exzellentes Spiel geworfen“, resümierte Sluggers-Coach Sean Sullivan. „Und im zweiten Spiel haben wir unsere wenigen Chancen nicht genutzt. Und als es drauf ankam, haben wir die entscheidenden Spiele nicht gemacht.“

Damit sind die Sluggers erstmals Letzter in der 1. Bundesliga Nord, da das andere Kellerkind Dohren einen Sieg gegen Dortmund landen konnte. Jetzt wartet auf die Sluggers ein erstes Endspiel beim Doubleheader am kommenden Samstag in Dohren.


Capitals mit Sweep gegen Berlin auf dem zweiten Tabellenplatz

von Petra Droste (Bonn Capitals)

Am Samstag reisten die Capitals zu ihrem letzten Hinrundenspiel in die Hauptstadt zu den Berlin Sluggers. Durch die in den letzten Wochen erzielten Siege und die damit verbundene Festigung des dritten Tabellenplatzes war es dieses Wochenende besonders wichtig, möglichst zwei Siege einzufahren, um als lachender Dritter beim Spitzenspiel der Liga Nord aus dem Spieltag zu gehen.

Mit zweimal 11:0 gegen die Sluggers bereiteten die Caps ihrerseits alles vor, um den Solingen Alligators den zweiten Tabellenplatz streitig zu machen. Am Ende des sechsten Spieltages gelang es den Capitals mit Unterstützung der Untouchables, diesen zweiten Tabellenplatz zu erreichen.

Starting Pitcher Tim Henkenjohann lieferte dazu die fast perfekte Vorlage in Spiel eins. Lediglich ein Hit gelang den Berlinern, die diese eine Chance jedoch nicht umsetzen konnten. Mit ihrer schlagfreudigen Offensive sammelten die Bonner über sieben Innings genügend Runs an, um das Speil vorzeitig mit 11:0 zu beenden.

Spiel zwei entwickelte sich dann über viele Innings zum Pitcherduell zwischen dem Tschechen Ales Keprta und dem Amerikaner Bryce Schoening. Im dritten Inning gelang es den Bonner Schlagmännern, einen ersten Führungsrun zu erzielen. Dieser Zwischenstand hielt dann bis zum siebten Inning. Dann schaltete die Bonner Offensive unterstützt durch die Berliner Defensive auf Angriff um und baute die Führung unter anderem mit einem 2-Run-Homerun von Bradley J. Roper-Hubbert auf 7:0 aus. Im achten Inning setzten die Gäste vom Rhein nochmal vier Punkte drauf und beendeten das Match an der Spree ebenfalls mit 11:0 vorzeitig.

Nächstes Wochenende steht dann das erste Rückrundenspiel gegen die Pulheim Gophers an. „Das nächste Spiel gegen Pulheim wird für uns wieder sehr wichtig werden, um unsere gute Position weiter auszubauen. Hält die Mannschaft ihre momentane Form, bin ich frohen Mutes“, so Trainer Mirko Heid.

Danach kommt es am 29.5. zum Doubleheader gegen die Paderborner ebenfalls im Stadion Rheinaue. Am 2.6.2011 geht es zum Nachholspiel (Rainout am 1. Spieltag) nochmal nach Paderborn.

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