Friday, May. 18, 2012

Solingen Alligators – Dortmund Wanderers 11:6 | 0:3

Von:

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22. Mai 2011

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Solingen Alligators – Dortmund Wanderers 11:6 | 0:3
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Dortmund
(4-9)
2 1 0 0 1 2 0 0 0 6 10 1
Solingen AligatorsSolingen
(9-4)
1 0 3 0 4 0 0 3 X 11 10 3

WIN: Hughes, A. (4-0) LOSS: Stechmann, D. (0-3)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Dortmund
(5-9)
0 0 0 0 0 0 2 1 0 3 8 2
Solingen AligatorsSolingen
(9-5)
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 9 3

WIN: Kemp, M. (4-3) LOSS: Drache, R. (4-2)

Bericht der Solingen AlligatorsBericht der Dortmund Wanderers (folgt)


Split in Solingen

von Antje Götze-Römer (Solingen Alligators)

Mit 6:11 und 3:0 trennten sich die Dortmund Wanderers und die Solingen Alligators am Sonntag im Ballpark Weyersberg. Dabei überzeugten in Spiel eins die Offensiven der beiden Teams, während das zweite Spiel von den Pitchern dominiert wurde.

Spiel 1: Wulf und Drache sichern den Sieg
Insgesamt 19 Hits bekamen die Zuschauer am Weyersberg in der ersten Begegnung zu sehen, zehn Mal trafen die Alligators gegen Pitcher Dennis Stechmann, ungewöhnliche sieben Treffer musste Andre Hughes hinnehmen. Erst Jens Cornelsen vermochte die Offensivwelle der Wanderers ab dem sechsten Inning zu stoppen.

Die Wanderers gingen im ersten Inning mit zwei Runs in Führung. Nach Hits von Roy Wesche und Daniel Groer konnte Wesche nach einem Infield-Error der Solinger scoren, Kevin Möller holte sich das RBI mit einem Single, auf den Groer scoren konnte. Lediglich einen Run konnten die Alligators nachlegen, Chris Beck erzielte das 2:1 nach einem Base-on-Balls und später auf einen Wildpitch.

Im zweiten Inning erhöhten die Dortmunder auf 3:1. Bei zwei Aus erhielt Jovert Bolze einen Walk, ebenso Roy Wesche. Bolze rückte nach einem Wildpitch bis auf dritte Base vor und konnte scoren, während Wesche zwischen erster und zweiter Base im Rundown aus gemacht wurde.

Im dritten Inning gingen die Alligators erstmals in Führung. Beck und Buttgereit erhielten jeweils Walks als Dominik Wulf zum 3-RBI-Homerun ausholte und den 3:4-Zwischenstand herstellte.

Erst im fünften Durchgang erhielten die Wanderers wieder ihre Chance zu punkten. Zuvor hatten die Zuschauer schöne Defensiv-Plays der Alligators gesehen, erfolgreiche Pick-Offs und Caught Stealings. Ausgerechnet ein misslungener Pick-Off-Versuch an Wesche an erster Base brachte diesen bis auf dritte Base und Trevor Howell holte sich mit einem Double das RBI. Es folgten ein erneuter Pick-Off und ein Caught Stealing sowie ein Strikeout, so dass der 4:4 Zwischenstand gehalten werden konnte.

Die Alligators trafen in diesem Durchgang ebenfalls. Nach Hits von Moritz Buttgereit und Dominik Wulf lud sich Stechmann mit einem Walk die Bases und Robin Drache traf zum 3-RBI-Double. Thomas Rubis holte Drache mit einem Sacrifice Fly zum 8:4 nach Hause.

Zwei weitere Runs sollten die Wanderers im sechsten Inning erzielen. Nach einem Walk an Tobias Willach verließ Hughes den Mound und machte Jens Cornelsen Platz. Er konnte zwar den Run von Willach und später Bolze nicht verhindern, sorgte aber in der Folge dafür, dass die Wanderers keine Chance für weitere Runs hatten.

Im achten Inning stellten die Alligators den 6:11-Endstand her. Bei zwei Aus und Runner an erster Base gelang Chris Beck ein Single, Buttgereit ein RBI-Single und Wulf ein 2-RBI-Double.

Spiel 2: Feinstes Pitching
Das Schöne an Pitcherduellen ist, dass man allerbestes Baseball und ein spannendes Spiel zu sehen bekommt. Das Schlechte ist, dass es kaum etwas über spektakuläre Defensiv- oder Offensiv-Aktionen zu berichten gibt. Bedanken können sich die Zuschauer jedenfalls bei Matt Kemp und JD Scholten für Spannung pur. Während Scholten einen etwas verhaltenen Beginn hatte in seinem allerersten Bundesliga-Einsatz, gleich einen Double von Roy Wesche hinnehmen musste und sich in der Folge aufgrund von zwei Walks die Bases lud, sich aber mit zwei Strikeouts und einem Groundout aus der Bedrängnis befreite, spielte Matt Kemp frisch auf und sollte die Wanderes bis ins letzte Inning schadlos halten.

Auch Scholten fand ab dem zweiten Inning die deutsche Strikezone. Nach sechs Innings, als Scholten für Robin Drache auf dem Mound Platz machte, hatte er acht Strikeouts auf dem Konto, zu diesem Zeitpunkt war Kemp dieses Kunststück erst zwei Mal gelungen. Bei jeweils sechs Hits musste bei beiden Teams die Defensive solide Arbeit leisten. Jedenfalls stand es 0:0 als Scholten den Mound verließ. Drache erwischte einen durchwachsenen Start. Bei einem Aus musste er zwei Runnern die erste Base überlassen. Aljoscha Heller gelang der RBI-Single auf den Trevor Howell scoren konnte. Ein Fehler im Outfield sorgte dafür, dass Elliot Biddle den zweiten Run für die Dortmunder erzielen konnte. Mit zwei Strikeouts in Folge beendete Drache dieses für ihn unglückliche Inning.

Kemp hielt sich in gewohnter Manier schadlos, nun gelangen ihm auch die gewohnten Strikeouts, am Ende des Tages konnte auch er sieben Aus direkt an Platte erreichen. Den Run zum 3:0-Endstand konnte Jovert Bolze scoren auf einen RBI-Single von Howell.

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