Friday, May. 18, 2012

Untouchables Paderborn – Bonn Capitals 3:2

Von:

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2. Juni 2011

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Untouchables Paderborn – Bonn Capitals 3:2
Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Bonn CapitalsBonn
(13-5)
0 0 0 2 0 0 0 0 0 2 4 0
Paderborn
(15-1)
0 0 0 0 0 0 1 2 X 3 6 2

WIN: Fields, B. (5-1) LOSS: Schoening, B. (6-1)

Bericht der Untouchables PaderbornBericht der Bonn Capitals


Comebacksieg am Vatertag

von Heiko Schumacher

Am Donnerstag konnten die Untouchables Paderborn ihren 15. Sieg in dieser Saison einfahren. Im Nachholspiel gegen die Bonn Capitals drehte man einen frühzeitigen 0:2 Rückstand spät in einen 3:2 Sieg und steht weiter an der Spitze der Bundesliga Nord.

Eugen Heilmann startete als Pitcher für die U´s und machte seine Sache gewohnt souverän. Auch sein Gegenüber Tim Henkenjohann, zeigte an diesem Tag eine höchst ansprechende Leistung. Es deutete alles auf den ersten Karrieresieg von Henkenjohann gegen eine Paderborner Mannschaft, doch wie auch schon gegen Solingen drehten die U´s das Spiel im achten Inning zu ihren Gunsten. Dabei hatte Henkenjohann alles getan, um den Sieg einzufahren. Trainer Mirko Heid beschloss jedoch Anfang des siebten Innings den Amerikaner Bryce Schoening auf den Mound zu stellen. Dieser kam mit der Rolle des Closers allerdings nicht sonderlich gut zurecht und musste den Loss einstecken.

Ganz anders, der Closer der U´s. Brian Fields löste Heilmann ab, der eine super Partie warf und übernahm den Hügel. Er ließ keine weiteren Punkte der Gäste mehr zu. Starkes Pitching und eine überragende Defense, allen voran Octavio Medina und Jendrick Speer, erstickten die Offensivbemühungen der Caps im Keim. Wieder ein später Sieg der zeigt, dass die U´s diese Saison niemals zu unterschätzen sind und der Gegner sich in keinster Weise ausruhen darf.

Am Sonntag geht es gleich weiter. Man erwartet die Dohren Wild Farmers im heimischen Ballpark. Die Dohrener kämpfen um den Abstieg und sollten zu schlagen sein. Dennoch sollte man auch diese Mannschaft nicht unterschätzen. Gerade in solchen Spielen ist es schwer die Konzentration lange aufrecht zu erhalten. Die Untouchables sollten jedoch ihre Führung in der Bundesliga Nord weiter ausbauen, um endlich nach 2005 wieder einen Nordmeistertitel nach Paderborn zu holen.


Knappe Niederlage der Caps in Paderborn

von Petra Droste (Bonn Capitals)

Nach dem 6:3 Heimerfolg der Bonn Capitals musste man sich nun im Westklassiker der Baseball-Bundesliga in einem hochspannenden Baseballkrimi mit einer knappen 2:3-Niederlage in Paderborn geschlagen geben.

Dabei sah es zunächst im Spitzenspiel der Baseball-Bundesliga für die Bonner sehr gut aus. Nationalmannschaftspitcher Tim Henkenjohann hatte mit seinen variablen Würfen einen phantastischen Tag erwischt und brachte die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung. Gelang Paderborn dann doch einmal ein guter Schlag, wurde der Ball von der aufmerksamen Bonner Defensive gefangen. So machte der Gegner bis zum siebten von neun Innings keinen Stich.

Bis kurz vor Schluss hatte die Bonner Defensive die Läufer der U's im Griff, ehe der Gastgeber das Spiel noch drehen konnte (Foto: Heid, Siegbert)

Andererseits hatte auch Paderborns Eugen Heilmann als Werfer die Bonner Angreifer unter Kontrolle. Erst im vierten Spielabschnitt gelang den Bonnern eine 2:0-Führung, nachdem alle Bases besetzt waren.

Vom siebten Inning an überschlugen sich die Ereignisse. Henkenjohann musste den vielen genauen Würfen Tribut zollen. Sie kamen nun nicht mehr so exakt. Das nützte die erfahrene Paderborner Mannschaft aus und verkürzte auf 1:2. Unbeeindruckt versuchten die Bonner zu kontern. Aber die bestgemeinten Schläge ins Außenfeld fischte der Paderborner Shortstop vorher vom Himmel. Nationalspieler Jendrik Speer zeigte einmal mehr, warum er auf dieser Position der beste Spieler in Deutschland ist.

Im vorletzten Spielabschnitt schickte Chefcoach Mirko Heid Bryce Schöning auf den Werferhügel. Seine sehr solide Vorstellung wurde nicht belohnt, weil nun der Bonner Feldverteidigung zwei leichte, aber spielentscheidende Fehler unterliefen. Die routinierten Paderborner nutzten das erbarmungslos aus und kamen nun ihrerseits zu Punkten und zur 3:2-Führung. Daran änderte sich bis zum Schluss nichts mehr. Mit einer Standing Ovation wurden beide Teams von den zahlreichen Zuschauern verabschiedet.

Der Bonner Chefcoach Mirko Heid erklärte in der abschließenden Pressekonferenz: “Es bleibt dabei: Wenn jemand Paderborn schlagen kann, dann sind wir es. Leider fehlte uns am Schluss die Konzentration, um das 2:0 nach Hause zu bringen. Daran muss jetzt gearbeitet werden.“

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