Berlin Sluggers – Dohren Wild Farmers 2:12 (7) | 1:7
| Spiel 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(5-16) |
0 | 2 | 0 | 2 | 1 | 4 | 3 | - | - | 12 | 11 | 1 | |
(3-18) |
0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | - | - | 2 | 7 | 2 |
WIN: Wedemeyer, J. (1-1) LOSS: Galkin, I. (1-6)
| Spiel 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(6-16) |
0 | 0 | 2 | 1 | 2 | 2 | 0 | 0 | 0 | 7 | 8 | 0 | |
(3-19) |
0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 5 | 4 |
WIN: Rogers, G. (5-5) LOSS: Keprta, A. (0-8)
Bericht der Berlin Sluggers – Bericht der Dohren Wild Farmers
Es wird eng für Berlin
von Linn C. Kamm (Berlin Sluggers)
War es das schon für die Berlin Sluggers? Mit zwei deutlichen Niederlagen (2:12, 1:7) gegen den Tabellenvorletzten Dohren gräbt sich der Aufsteiger im tiefer im Tabellenkeller ein, hat jetzt schon drei Siege weniger als die Wild Farmers, die den Relegationsplatz belegen. Dabei musste Coach Sean Sullivan wie erwartet ohne US-Shortstop/Pitcher Kellen Kmiecik auskommen, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert.
Spiel 1: Viele Errors begraben Berliner Hoffnung
Wie schon in der Woche zuvor gegen Paderborn bekam Rookie Iwan Galkin das Vertrauen von Coach Sullivan. Und der fing auch gut an, ließ in den ersten drei Innings nur zwei Runs zu. Dass die Gäste im vierten Inning vier Punkte erzielten, lag weniger an Galkin sondern an drei Infield-Errors. Das 0:6 war da schon eine Vorentscheidung, da die Berliner Offense die wenigen Chancen, die sich gegen Jannis Wedemeyer boten, nicht nutzte: Sechs gestrandete Läufer plus zwei Caught Stealings in den ersten vier Innings.
Nach dem fünften Inning und einem Run zum 0:7 war der Tag für Galkin gelaufen. Reliever Oliver Knaack übernahm, musste in den beiden folgenden Innings drei Hits und zwei Errors hinnehmen, die das Ergebnis auf 12:2 schraubten. Die zwei Runs erzielten die Sluggers durch einen Single von Janek Lorenzen im fünften Inning, der Benji Kleiner und Kevin Cooray nach Hause brachte.
Spiel 2: Rogers hält Berlins Offense kurz
Tschechien (Ales Keprta) gegen die USA (Garrett Rogers) lautete das Pitching Matchup in Spiel zwei. Berlins Keprta fand gut ins Spiel, gab in den ersten vier Innings nur drei Hits und zwei Walks ab. Durch einen RBI-Double von Wohlgemuth sowie einen Error stand es trotzdem 3:1 für die Gäste. Kleiner hatte mit einem Triple Nils Brochwitz zum zwischenzeitlichen 1:2 nach Hause gebracht.
Das fünfte Inning sollte das letzte für Keprta werden: Nach einem Leadoff-Walk folgten zwei Singles, ein Error sowie ein weiterer Freilauf zum 1:5. Gegen die untere Lineup rettete sich der Berliner Pitcher ohne weiteren Schaden aus dem Inning. Für ihn kam Thomas Bieber ins Spiel, der nur zwei Runs im sechsten Inning zuließ. Doch weil die Berliner Offense gegen Garrett (13 Strikeouts) kein Land sah (nur 5 Hits), konnte der Aufsteiger nicht mehr verkürzen.
Offensiv wusste bei den Berlinern, die in zwei Spielen auf nur elf Hits kamen, Jakob Buttgereit (4 für 8), Benji Kleiner (2 für 6) und Dennis Buchholz (2 für 5) zu überzeugen.
Wild Farmers landen ersten Sweep der Saison in Berlin
von Johst Dallmann (Dohren Wild Farmers)
Im Abstiegskampf konnten die Wild Farmers gegen beim direkten Konkurenten aus Berlin einen wichtigen Doppelsieg einfahren. Ungefährdet gewann man 12:2 (7) und 7:1.
Galkin gegen Wedemeyer hiess das Pitcherduell für Spiel eins. Bereits im zweiten Inning gelang Zählbares. Die Farmers konnten sich Fehler der Gäste zunutze machen und zwei Runs aufs Scoreboard bringen. Auch die Sluggers bekamen kontinuierlich Runner auf die Bases, jedoch kam zunächst nichts dabei heraus. Nach weiteren drei Runs musste Galkin nach fünf Innings für Knaack weichen. Bei Dohren übernahm Brunckhorst für Wedemeyer, Zwischenstand 5:2. Bei der Sluggers Defensive lief jetzt nicht mehr viel zusammen und die Farmers konnten Run um Run erzielen. Nach sieben Innings stand es 12:2 und das Spiel war beendet. Herausragender Offensiv-Akteur für Dohren war David Wohlgemuth, der immer noch mit seiner Knöchelverletzung zu kämpfen hat.
Spiel zwei verlief ähnlich deutlich. Garrett Rogers trat gegen den Tschechen Ales Keprta an und machte von Anfang an klar, dass heute ein Sweep her musste. Die ersten sechs Outs besorgte der US-Import per Strikeout. Nur einmal konnten die Sluggers punkten, nach einem RBI-Double von Kleiner im dritten Inning. Die Farmers hingegen, angeführt vom erneut starken Wohlgemuth, konnten bis zum sechsten Innings auf 7:1 erhöhen, was auch der Endstand sein sollte. Gegen Reliever Bieber gelang dann nichts mehr. Garrett Rogers warf erneut hervorragend und lieferte ein Complete Game ab, wie schon häufig in dieser Saison.
Somit liegen die Wild Farmers drei Siege vor den Berliners und nur noch einen Sieg hinter den auf Platz sechs liegenden Gophers aus Pulheim.







