HSV Stealers – Dohren Wild Farmers 4:9 | 0:1
| Spiel 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(7-16) |
2 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 2 | 2 | 0 | 9 | 19 | 1 | |
(9-12) |
3 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 | 7 | 4 |
WIN: Wedemeyer, J. (2-1) LOSS: Herlitzius, R. (2-2)
| Spiel 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(8-16) |
0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 6 | 0 | |
(9-13) |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 | 1 |
WIN: Rogers, G. (6-5) LOSS: Staatz, J. (0-2)
Bericht der HSV Stealers – Bericht der Dohren Wild Farmers
Stealers verlieren an Boden im Play-off-Rennen
von Michael Kujoth (HSV Stealers)
Im ersten Spiel nutzten die Gäste aus Dohren 16 Hits und vier Feldspielfehler, um neun Punkte gegen René Herlitzius und Daniel Harms auf die Anzeigetafel zu bringen. Auf der Gegenseite brachten die Stealers gleich im ersten Inning drei Punkte über die Homeplate, davon zwei auf Jerome Rousseaus vierten Homerun der Saison. In den restlichen acht Innings erzielten die HSVer allerdings nur noch einen weiteren Run gegen die Dohrener Pitcher Jannis Wedemeyer und Thies Brunckhorst.
In der zweiten Partie genügte den Wild Farmers ein einziger Run im fünften Inning, um ein spannendes Pitcherduell für sich zu entscheiden. Sowohl Garrett Rogers als auch Justin Staatz pitchten dabei die volle Distanz von neun Innings.
Durch die Siegteilung der Dortmund Wanderers gegen die Bonn Capitals (3:9 und 4:2) liegen die HSV Stealers mit nun zwei Spielen Rückstand zu den Play-off-Plätzen auf Rang Fünf.
Wild Farmers klettern auf Platz sechs
von Johst Dallmann (Dohren Wild Farmers)
Mit 9:4 und 1:0 konnten sich die Wild Farmers überraschend deutlich gegen die Stealers von der Baseball-Abteilung des HSV durchsetzen.
Jannis Wedemeyer (17) bekam erneut das Vertrauen des Coaches um die wichtige Aufgabe des Starting Pitchers zu übernehmen. Zunächst hatte Wedemeyer allerdings Probleme. Bei bereits zwei Aus auf dem Habenkonto unterlief Wedemeyer selbst nach einem Dragbunt der folgenschwere Wurffehler und der Runner war sicher auf Base. Der nächste Schlagmann bekam einen Freilauf und der Franzose Jerome Rousseau versenkte einen Fastball im Gebüsch hinter dem Centerfieldzaun für einen 3-Run-Homerun.
Das war es aber auch fast schon, was die mit vier Importspielern gespickte Lineup der Stealers zu Stande brachte. Wedemeyer und auch Thies Brunckhorst, der ab dem sechsten Inning übernahm, hatten die Gastgeber jederzeit unter Kontrolle und auch die Offensive der Farmers fand gegen Starter René Herlitzius gut ins Spiel. Vorallem Lars Erhorn und Sebastian Jaap landeten einen Hit nach dem anderen. Hinzu kam, dass der Verteidigung der Stealers einige Fehler unterliefen. Die Wild Farmers setzten sich Run um Run ab und gewannen ungefährdet mit 9:4.
Im zweiten Spiel war für beide Offensivreihen nicht viel zu holen. Zu stark waren die jeweiligen Pitcher an diesem Tag aufgelegt. Justin Staatz für die Stealers und Garrett Rogers auf Seiten der Farmers gingen beide über die volle Distanz und lieferten sich ein sehenswertes Duell.
Zum Glück mit dem besseren Ende für Dohren. Im fünften Inning bei Stand von 0:0 gelangten erneut Sebastian Jaap und Lars Erhorn durch back-to-back Hits auf die Bases, somit Runner auf der dritten Base bei keinem Aus. Konnte Staatz das erste Aus noch per Strikeout besorgen, legte Thies Brunckhorst einen perfekten Squeeze Bunt Richtung First Base und Jaap konnte punkten. Dieser Run reichte dem glänzend aufgelegten Rogers für den Sieg, den Stealers gelang an diesem Tag einfach nichts gegen ihn.







