Bad Homburg Hornets – Heidenheim Heideköpfe 3:5 | 2:7
| Spiel 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(14-5) |
1 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 5 | 6 | 1 | |
(3-15) |
0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 2 | 0 | 0 | 3 | 10 | 1 |
WIN: Schattmann, A. (5-1) LOSS: Nobles, K. (0-2)
SAVE: Dankerl, P. (2)
| Spiel 2 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | R | H | E | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
(15-5) |
1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 | 1 | 1 | 7 | 8 | 1 | |
(3-16) |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 2 | 5 | 4 |
WIN: Bergman, D. (7-2) LOSS: Wiggins, P. (1-7)
Bericht der Bad Homburg Hornets (folgt) – Bericht der Heidenheim Heideköpfe
Quelle: Taunus Zeitung vom 19.07.2011
Die Bad Homburg Hornets bleiben nach zwei weiteren Niederlagen (mit 3:5 und 2:7) gegen Heidenheim Heideköpfe Schlusslicht der 1. Baseball-Bundesliga Süd.
Bad Homburg. Ob Rang 7 nach dem Rückzug der Saarlouis Hornets zum Ligaverbleib reicht oder eine Relegation bestritten werden muss, ist noch nicht entschieden.
Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende: Mainz Athletics – Haar Disciples 10:5/9:0; Regensburg Buchbinder Legionäöre – Gauting Indians 5:4/13:3.
Tabelle: 1. Regensburg Legionäre 17:3; 2. Heidenheim Heideköpfe 15:5; 3. Mainz Athletics 12:10; 4. Haar Disciples 11:11; 5. Mannheim Tornados 10:10; 6. Gauting Indians 3:16; 7. Bad Homburg Hornets 3:16.
Nachdem die fleißigen Helfer der Hornets das Spielfeld nach dem Regen in der Nacht zum Sonntag wieder präpariert hatten, verschafften sich die Heideköpfe in der ersten Partie des Doubleheaders im dritten Inning eine 3:0-Führung. Die Hornets, bei denen Eddi Martinez nach längerer Verletzungspause als Shortstop ein Comeback feierte, konnten durch zwei Runs von Jeremy Jenkins und einen von Benedict Ullrich im siebten Abschnitt zum 3:3 egalisieren, aber dann machte ein Zwei-Punkte-Homerun von Heidenheims Catcher Simon Gührung den Unterschied.
“Diese Heimniederlage war besonders ärgerlich, weil uns mehr Hits gelungen sind als den Gästen”, meinte Hornets-Coach Lionel Chattelle nach der 18. Saisonpartie.
Hornets: Jenkins (2), Czekalla, Torreira, Martinez, Olt, Maric, Fermin-Hernandez, Ullrich (1), Haug; Pitcher: Ackermann, Nobles.
Trotz des glatten 2:7 in der zweiten Begegnung war Chatelle mit der Leistung seines Teams gegen den Tabellenzweiten nicht unzufrieden: “In der Offensive haben wir gegen einen ausgezeichneten Pitcher gut mitgehalten, aber in der Defensive sind uns wieder etliche leichte Fehler unterlaufen.” Nach der 1:0-Führung der Heideköpfe im ersten Inning dauerte es bis zum siebten, ehe die nächsten Punkte notiert werden konnten: über 5:1 (7.) und 8:2 (8.) entwickelte sich das Ergebnis bis zum 7:2-Endstand für die Baden-Württemberger.
Hornets: Maric, Czekalla, Torreira, Wagner, Martinez, Olt (1), Nobles, Fermin-Hernandez, Folz, Ullrich, Haug (1); Pitcher: Wiggings, Czekalla.
Diesen Samstag (13.00) bestreiten die Hornets gegen Haar Disciples ihre letzten Heimspiele vor den Playoffs, die ab Anfang August anstehen.
Arbeitssiege für die Heideköpfe
von Klaus Eckle (Heidenheim Heideköpfe)
Heidenheim Heideköpfe mit zwei „Arbeitssiegen“ im Bad Homburger Nieselregen: 5:3 und 7:2 – Platz 2 im Bundesliga-Süden und damit gute Ausgangsposition für die DM-Playoffs gesichert.
Mit über 90-minütiger Verspätung startete die erste Partie, musste doch mit vereinten Kräften das Spielfeld im Bad Homburger Taunus-Ballpark erst einmal „trocken gelegt“ werden. Drei schnellen Aus gegen Heidenheim folgte ein schwungvolles Anfangsinning der Gäste gegen Heideköpfe-Starter Aljosha Schattmann: ein Freilauf für Jenkins eröffnete die Partie, ehe Czekalla und Martinez Basehits folgen liessen, Jenkins versuchte auf den Schlag von Martinez zu punkten, doch Heideköpfe-Leftfielder David Füßer warf zum Aus an der Homeplate, so dass beide Teams das erste Inning ohne Punkte beendeten.
Der gut aufgelegte Hornets-Pitcher Peter Ackermann warf im zweiten Inning drei Strikeouts in Folge, musste im dritten Durchgang dann allerdings drei Punkte der Gäste hinnehmen, als Matt Gaski einen Opfer-Flugball schlug und den auf Base postierten Hagen Rätz über die Homeplate schickte, bevor Simon Gühring ein gewaltiger Homerun über die Spielfeldbegrenzung gelang, der ihn und den bereits auf Base postierten David Füßer nach Hause brachte.
Die Heidenheimer Offensive wurde in der Folge allerdings mehr und mehr abgemeldet, während den Hornets im fünften Spielabschnitt ein Punkt und im siebten Spielabschnitt sogar deren zwei Punkte zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich gelangen.
Die Heideköpfe-Antwort folgte allerdings prompt: Freiläufe für Smith und Weigl gegen Hornets-Reliever Kevin Nobles, sowie ein Opfer-Bunt von Gruber brachten bei einem Aus zwei Läufer in „Scoring Position“. Beim ersten Versuch zu punkten durch Alexander Lauterbach wurde Smith an der Homeplate ausgeworfen, im zweiten Versuch schlug DH Peter Dankerl einen Basehit auf den Mic Weigl zum 4:3 scoren konnte. Dankerl übernahm dann auch das Pitching und schaffte unter Mithilfe seiner Hintermannschaft die Hornissen in den letzten zwei Angriffsrechten vom Punkten abzuhalten; wieder war es dabei ein Wurf von David Füßer über Hagen Rätz zu Catcher Simon Gühring, der an der Homeplate einen fast sicheren Punkt vereitelte. Ein Double von Gühring und ein Basehit von Smith setzen dann den Schlusspunkt im neunten Inning zum hart erkämpften 5:3-Sieg für Heidenheim.
Die Heideköpfe gingen auch im zweiten Spiel gegen Hornets US-Starter Peter Wiggins früh mit 1:0 in Führung, als Matt Gaski nach eigenem Basehit, Double von Simon Gühring und hartem Schlag von Andrew Smith punkten konnte. Doch wieder geriet der Angriffsschwung ins Stocken und es dauerte bis ins siebte Inning, ehe weitere Punkte gegen eine bis dahin fehlerfreie Homburger Verteidigung erzielt werden konnten. Auch Heideköpfe-Starter Dusty Bergman zeigte sich bestens aufgelegt und hatte mit einer sehr sicheren Defensive im Rücken in sechs Innings gerade einmal 21 Hornets-Angeifer gegen sich (Minimum wäre 18).
Im siebten Angriffsrecht konnten die Heidenheimer das bis dato 1:0 stehende Spiel endlich „öffnen“ und mit vier Punkten den Grundstein zum zweiten Tagessieg legen. Freiläufe von Alexander Lauterbach und Nachwuchs-As Philip Schulz – der nach langer Verletzungspause eine starke Partie als 2nd Baseman spielte -, sowie gelungene Schläge von Peter Dankerl, Hagen Rätz, Matt Gaski und Simon Gühring brachten die 5:0-Vorentscheidung.
Den Hornets gelang durch US-Boy Brad Ott noch die Ergebniskosmetik zum 1:5, bevor Bergman das siebte Inning souverän beendete. Dem 6:2 durch Gruber (auf Schlag von Dankerl) folgte ein Pitcherwechsel auf Heidenheimer Seite: Markus Winkler gab für ein Inning sein lang ersehntes Comeback auf dem Pitcher’s Mound, musste zwar einen unverschuldeten Gegenpunkt zulassen bewies mit zwei Strikeouts aber auch schon wieder seine alte Stärke.
Heidenheims bester Schlagmann an diesem Tag: Simon Gühring sorgte im Schlußabschnitt für den letzten Punkt an diesem Tag zum 7:2-Endstand – der eingewechselte Marius Buck bekam mit einem Freilauf bei geladenen Bases den RBI gutgeschrieben. Martin Almstetter ließ als „Closer“ nichts mehr anbrennen – ein Doubleplay über Gaski, Schulz und Lauterbach beendete die letzten Offensivbemühung der Hornets standesgemäß.
Mit nunmehr zehn Bundesliga-Siegen in Serie kommt es am kommenden Wochenende zum großen „Showdown um die Meisterschaft in der 1.Bundelsliga Süd“, wenn die Heideköpfe am Samstag, 23. Juli 2011 (19.00 Uhr – mit großer Heideköpfe-Summer Party) und Sonntag, 24. Juli 2011 (14.00 Uhr) die Buchbinder Legionäre Regensburg zum Spitzenspiel im Heideköpfe-Ballpark empfangen.







