Friday, May. 18, 2012

Mainz Athletics – Haar Disciples 9:0 | 10:5

Von:

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18. Juli 2011

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Mainz Athletics – Haar Disciples 9:0 | 10:5
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Haar
(11-10)
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 - -
Mainz
(11-10)
0 3 3 1 1 0 0 1 X 9 - -
Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Haar
(11-10)
0 0 4 1 0 0 0 0 0 5 - -
Mainz
(11-10)
4 1 2 0 0 1 2 0 X 10 - -

Bericht der Mainz AthleticsBericht der Haar Disciples (folgt)


A’s landen wichtigen Sweep gegen Haar

von Dennis Rink (Mainz Athletics)

Die Mainz Athletics haben sich im Kampf um die Play-offs in der Baseball-Bundesliga zurückgemeldet und sind nur noch einen Sieg vom ersehnten Ticket für die Finalrunde entfernt. Vor rund 300 Zuschauern besiegte das Team von Trainer Ulli Wermuth den direkten Konkurrenten Haar Disciples 8:0 und 10:5 und schob sich in der Tabelle an den Bayern vorbei.

Sechs Niederlagen in acht Heimspielen, die schweren Verletzungen von Jan-Niclas Stöcklin, Pat Haugen und Tony Baker und die immer kleiner werdenden Chancen auf die Play-offs – die letzten Wochen haben am Nervenkostüm von Ulli Wermuth genagt. Umso größer war seine Freude nach dem wohl wichtigsten Sweep der bisherigen Saison.

Nachdem die Athletics auch den zweiten Erfolg eingetütet hatten, lief Wermuth in sich gekehrt, mit den Händen hinter dem Kopf verschränkt, durchs Outfield und blickte in den Himmel. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, weil wir uns durch die letzten Niederlagen einen unglaublichen Druck aufgebaut haben“, gab Wermuth einen kleinen Einblick in seine Gefühlslage. Schon während der Begegnungen war der Trainer an der Seitenlinie hin und her gewieselt und wäre wohl am liebsten selbst aufs Feld gegangen, um die so wichtigen Siege einzufahren.

Gegen Haar hatte er aber eine Truppe auf dem Rasen, die sich nicht viele Fehler erlaubte und, angeführt von den überraschend genesenen Pat Haugen und Tony Baker, an die starken Auftritte aus der Hinrunde anknüpfte. „Ich war selbst überrascht, dass Pat und Tony spielen konnten“, sagte Wermuth. „Aber sie waren heiß, ihr Team in die Play-offs zu reißen.“

Ausgerechnet gegen den ehemaligen Mainzer Pitcher Nils Hartkopf erwischten die Schlagmänner der A’s im ersten Spiel einen starken Tag und feuerten Hartkopf die Bälle nur so um die Ohren. Mit einem Homerun erhöhte Max Boldt im dritten Inning auf 4:0, im vierten Spielabschnitt stand es kurz darauf schon 7:0. „Ich war auch positiv überrascht, dass wir Nils so auseinandergenommen haben“, sagte Wermuth. „Aber wir wollten eben unbedingt gewinnen.“

Auch wenn das Ergebnis der zweiten Partie enger aussieht als das Resultat des ersten Spiels, so waren die Disciples auch in der zweiten Begegnung nahezu chancenlos. Pat Haugen ließ nach seiner langen Verletzungspause zwar mehr Hits als gewohnt zu, lieferte auf dem Mound aber trotzdem eine gute Leistung ab. Nachdem die A’s im zweiten Inning schon 5:0 in Führung lagen, brachte ein Grand-Slam-Homerun die Gäste mit einem Schlag auf 4:5 heran. Es sollte aber das einzige Lebenszeichen der Haarer gewesen sein, denn bis zum siebten Inning zogen die Gastgeber wieder auf 10:5 davon und die Partie war entschieden.

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