Friday, May. 18, 2012

Heidenheim Heideköpfe – Buchbinder Legionäre Regensburg 2:10 | 1:11

Von:

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24. Juli 2011

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Heidenheim Heideköpfe – Buchbinder Legionäre Regensburg 2:10 | 1:11
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg
(18-3)
3 2 1 1 0 0 0 3 0 10 14 1
Heidenheim
(15-6)
0 0 0 1 0 0 0 1 0 2 9 0

WIN: Bolsenbroek, M. (5-0) LOSS: Schattmann, A. (4-2)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg
(19-3)
0 0 1 5 1 1 0 0 3 11 17 0
Heidenheim
(15-7)
0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 6 1

WIN: Kuehn, J. (3-1) LOSS: Bergman, D.(6-3)

Bericht der Heidenheim Heideköpfe (folgt)Bericht der Buchbinder Legionäre Regensburg


Buchbinder Legionäre feiern beim 10:2 in Heidenheim den Südtitel

von Christian Swoboda (Buchbinder Legionäre Regensburg)

Die Buchbinder Legionäre haben am Samstagabend die Südmeisterschaft entschieden. Bei den Heidenheim Heideköpfen gewannen sie mit 10:2 und liegen drei Spiele vor Ende der Hauptrunde mit drei Wins vor den Schwaben. Am Sonntag um 14 Uhr stehen sich beide Teams erneut im Heideköpfe Ballpark gegenüber. Die Schützlinge von Martin Helmig starteten beim Südschlager furios und führten nach vier Innings bereits mit 7:1. Rodney Gessmann brachte den deutschen Meister dabei mit einem 3-Run-Homer in Führung, Petr Cech gelang ebenfalls ein Solo-Homerun. Starting Pitcher Mike Bolsenbroek, Reliever Philipp Hoffschild sowie zum Schluss Petr Cech sicherten den Erfolg.

Die Buchbinder Legionäre gingen hochkonzentriert in die Abendpartie. Matt Vance startete gegen Heidenheims Starting Pitcher Aljoscha Schattmann gleich mit einem Double, wurde aber auf dem Weg zur dritten Base ausgemacht. Doch er setzte das Zeichen, dass die Regensburger schnell in Führung gehen wollten. Ludwig Glaser ließ einen Hit folgen, LeBlanc erreichte nach einem Walk die Base und Rodney Gessmann sorgte mit einem Schlag über den Outfieldzaun für das 3:0.

Die Oberpfälzer blieben auch im zweiten Inning am Drücker. Nach einem 2-RBI-Double von Petr Cech erhöhten Richard Klijn und Matt Vance auf 5:0. Evan LeBlanc sorgte im dritten Inning nach einem Bunt von Chris Howard für eine beruhigende Sechs-Punkte-Führung nach einem Drittel der Spieldistanz.

Bei den Buchbinder Legionären startete Mike Bolsenbroek als Werfer, der zwar gleich einen Hit von Lead-off Matt Gaski zuließ, aber mit der Heidenheimer Offense zu Beginn gut zurecht kam. In den ersten drei Innings markierte der Holländer fünf Strikeouts.

Im vierten Inning legte Petr Cech bei zwei Aus einen Solo-Homerun zum 7:0 nach. Der Bruch im Legionäre-Spiel kam im Anschluss – ausgerechnet mit der Verletzung des Heidenheimer Pitchers. Nach einem Comebacker von Ludwig Glaser wurde für den am Sprunggelenk verletzten Schattmann Martin Almstetter eingewechselt. Der ehemalige Regensburger sorgte nicht nur für das schnelle Aus, sondern hielt auch in den nächsten drei Durchgängen die Regensburger Offensive in Schach.

Die Hausherren witterten vor rund 400 Zuschauern ihre Chance, nachdem Mic Weigls Double den ersten Run durch Robert Gruber ermöglichte. Im fünften Inning sah sich Mike Bolsenbroek bei einem Aus geladenen Bases gegenüber. Der Hüne konnte aber gegen Heidenheims besten Batter Andrew Smith sowie gegen gegen Robert Gruber mit Strikeout Nummer sechs den Kopf aus der Schlinge ziehen. Auch im folgenden Durchgang schafften es zwei Heidenköpfe auf die Bases, ohne jedoch weiteren Schaden anzurichten.

Im siebten Durchgang beorderte Trainer Martin Helmig Philipp Hoffschild auf den Wurfhügel. Der Nationalspieler schaukelte die Partie auch gewohnt sicher nach Hause – mit einer Ausnahme: Ex-Legionäre Alexander Lauterbach erzielte per Homerun im achten Inning den zweiten Heidenheimer Run. Zuvor hatten die Buchbinder Legionäre jedoch durch Runs von Hans Lang (Pinch Runner für Chris Howard), Enzo Muschik und Richard Klijn die zweistellige Führung erzielt.

Im letzten Inning wurde bei Heidenheim Almstetter durch Markus Winkler abgelöst und auch bei den Regensburgern gab es bei zwei Aus noch einen Pitcherwechsel. Petr Cech brachte mit einem Strikeout den 10:2-Erfolg und die Südmeisterschaft unter Dach und Fach.

Buchbinder Legionäre gewinnen auch zweites Topspiel mit 11:1

Die Buchbinder Legionäre sind bereit für die Play-offs. Auch im zweiten Spiel des Südschlagers bei den Heidenheim Heideköpfen konnten die Regensburger ihre ganze Stärke demonstrieren und siegten nach neun Innings mit 11:1. Den Grundstein zum vierten Sieg gegen den direkten Verfolger legten sie im vierten Innings, als sie auf 6:1 davonziehen konnten. Die Offensive erzielte insgesamt 17 Hits, darunter ein 2-Run-Homerun von Cedric Bassel. Der Matchwinner war aber Pitcher Justin Kuehn: Der Kalifornier absolvierte sieben Innings und unterstrich seine ansteigende Form bei nur einem Run, fünf Hits und sieben Strikeouts.

Am Sonntagnachmittag kam es im Heideköpfe Ballpark zum rein US-amerikanischen Pitcherduell. Bei den Hausherren startete erwartungsgemäß Ex-Profi Dusty Bergman, für die Buchbinder Legionäre stand nach langer Zeit wieder Justin Kuehn von Beginn auf dem Mound. Und der Kalifornier zeigte, dass er in den letzten Wochen sehr hart an sich gearbeitet hat. In den ersten beiden Innings ließ er die Heideköpfe nicht zum Zug kommen. Im dritten Durchgang beendete Peter Dankerl die kurze Serie mit dem ersten Hit und schaffte nach einem weiteren Schlag von Hagen Rätz den ersten Heidenheimer Run. Zuvor hatte Richard Klijn nach einem Single von Cedric Bassel das 1:0 vorlegen können.

Im vierten Inning kam richtig Bewegung auf der Anzeigentafel. Nach der erneuten Führung durch Chris Howard punkteten die Regensburger noch viermal. Richard Kljin markierte das 3:1 nach Hit von Matt Vance, der zusammen mit Petr Cech nach einem Double von Ludwig Glaser auf 5:1 erhöhte. Evan LeBlanc schickte dann Ludwig Glaser zum 6:1 auf die Reise.

In den beiden folgenden Durchgängen bauten die Buchbinder Legionäre ihre Führung weiter aus. Chris Howard markierte nach einem Double von Cedric Bassel den siebten Run und im sechsten Inning legte Ludwig Glaser nach einem Hit von Chris Howard das 8:1 nach. Bei den Gastgebern löste Peter Dankerl den etwas glücklosen Dusty Bergman schon im siebten Inning ab.

Dabei blieb es auch, weil Justin Kuehn weiterhin an seiner Leistung festhielt und die Heideheimer Offense nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nach sieben Innings war das Tagwerk des US-Boys vollbracht, nach sieben Strikeouts, fünf Hits und einem Walk übergab er den Wurfhügel an Jonathan Eisenhuth. Der Youngster tat sich aber schwer ins Spiel zu finden und wurde bei einem Aus und Bases Loaded gegen Petr Cech wieder ausgetauscht. Mit einem Flyout für Mic Weigl und einem Strikeout für Alexander Lauterbach begrub der Tscheche die letzten Heidenheimer Hoffnungen auf eine Wende.

Im neunten Inning packten die Regensburger nach einem 2-Run-Homerun von Cedric Bassel und einem Single von Evan LeBlanc noch drei Punkte zum 11:1 drauf. Rodney Gessmann machte im Anschluss mit drei schnellen Aus kurzen Prozess.

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