Friday, May. 18, 2012

HSV Stealers – Pulheim Gophers 18:3 (7) | 10:0 (8)

Von:

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24. Juli 2011

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HSV Stealers – Pulheim Gophers 18:3 (7) | 10:0 (8)
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Pulheim
(7-20)
0 0 2 0 0 1 0 - - 3 5 3
Hamburg
(11-14)
2 10 3 1 0 2 X - - 18 9 1

WIN: Warren, M. (2-1) LOSS: Alvarez, A. (0-1)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Pulheim
(7-21)
0 0 0 0 0 0 0 0 - 0 2 1
Hamburg
(12-14)
1 1 0 0 0 0 4 4 - 10 12 0

WIN: Staatz, J. (2-2) LOSS: Glunt, R.  (2-9)

Bericht der HSV StealersBericht der Pulheim Gophers


Trotz Doppelsieg in die Playdowns

von Michael Kujoth (HSV Stealers)

Nur auf geringe Gegenwehr stießen die HSV Stealers am vergangenen Samstag bei ihren letzten Heimspielen der regulären Saison. Gegen die mit einer Rumpftruppe angereisten Pulheim Gophers setzten sich die Hamburger Baseballer in beiden Spielen mit Ten-Run-Rule durch. Gleichzeitig wurden auch die letzten rechnerischen Chancen auf eine Play-off-Teilnahme der Stealers durch den Doppelsieg der Dortmund Wanderers gegen die Dohren Wild Farmers begraben.

Die erste Begegnung war vor allem durch die Kontrollprobleme der Pulheimer Pitcher gekennzeichnet. Nur vier Hits benötigten die Hanseaten, um innerhalb der ersten beiden Innings gegen Anderson Alvarez auf 12:0 davon zu ziehen, maßgeblich unterstützt von sechs Walks, drei Hity-by-Pitches und vier Balks. Auch gegen den im dritten Inning eingewechselten Kevin Faries punkteten die Stealers weiter und brachten bis zum sechsten Inning insgesamt 18 Runner über die Homeplate.

HSV-Pitcher Max Warren musste seinerseits lediglich zwei unearned Runs in vier Innings zulassen und verzeichnete dabei sieben Strikeouts. Die letzten drei Spielabschnitte bestritt Daniel Harms erfolgreich auf dem Wurfhügel, bevor das Spiel nach sieben Innings vorzeitig beendet wurde.

Auch die zweite Partie fand ein frühzeitiges Ende, als René Herlitzius im achten Inning mit seinem vierten Hit des Spiels das 10:0 zu null nach Hause schlug. Zuvor taten sich die Stealers allerdings gegen Ronnie Glunt über weite Strecken schwer.

Nach zwei frühen Runs konnte der US-Amerikaner den Spielstand bis zum sechsten Inning bei 2:0 halten. Dass die Führung der HSV Baseballer trotzdem nie in Gefahr schien, lag vor allem an der dominanten Pitching-Leistung von Justin Staatz. Über acht Innings konnten lediglich zwei Pulheimer Schlagleute einen Hit gegen ihn erzielen, 14 Batter schickte er per Strikeout zurück auf die Bank. Als sich im siebten Spielabschnitt die ersten Ermüdungserscheinungen bei Glunt zeigten, konnten die Stealers mit vier Runs Kapital schlagen. Weitere vier Punkte gegen den wieder eingewechselten Alvarez stellten im achten Inning den 10:0-Endstand her.

Ein weiteres Highlight des Spieltags stellte der Meilenstein von Bundesliga-Veteran Thomas Riedner dar: Der 35-jährige, in seiner 18. Saison, konnte mit einem Single ins Leftfield den 500. Hit seiner Bundesliga-Karriere feiern.

Für die Stealers verbleiben noch zwei Begegnungen beim Tabellenführer aus Paderborn am kommenden Sonntag, bevor nach 2008 erstmals wieder die Reise in die Playdown-Runde angetreten werden muss.

Dezimierte Gophers ohne Chance

von Marc Friese (Pulheim Gophers)

Nach einer stressigen Anreise am Spieltag konnte man gerade zu Spielbeginn das Feld der Stealers betreten.
Direkt von Anfang an begannen die Stealers die stark dezimierte Mannschaft der Gophers unter Druck zu setzen,
was sich mit zwei Runs im ersten und gleich zehn Runs im zweiten Inning abzählen ließ.

Der unsicher auf dem Mound agierende Anderson Alvarez balkte gleich drei Runner zu Punkten über die Platte und in der Offensive hatten die Gophers den stark werfenden Pitchern der Stealers nicht viel entgegen zu bringen. So ging das erste Spiel mit einem deutlichen 18:3-Sieg an die Stealers.

Spiel zwei verlief zu Anfang sehr gut für die Gophers. Der stark werfende Ronnie Glunt konnte die Offensive der Stealers kurz halten bis. Nur zwei Runs bis ins sechste Inning konnten die Stealers hier erzielen. Auf der Gegenseite zeigte der Werfer der Stealers unsicherheiten, die seine Defensive aber jederzeit wieder ausgleichen konnte.

In der Mitte des Spiels hatte er sich gefangen und dominierte die Gophers. Das Spiel ging mit einem glatten 0:10 an die Stealers. Highlight des Tages war auf Seiten der Stealers sicherlich der 500. Basehit von Thomas “Zange” Riedner, den wir auch als ehemaligen Gopher sehr herzlich dazu gratulieren und auf Seiten der Gophers gratulieren wir Max Rabe, der als Juniorenspieler sich gleich vier Walks abholte und damit fast den besten On-Base-Average an diesem Tag hatte.

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