Friday, May. 18, 2012

Solingen Alligators – Buchbinder Legionäre Regensburg 3:7 | 2:5

Von:

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27. August 2011

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Solingen Alligators – Buchbinder Legionäre Regensburg 3:7 | 2:5
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg
(1-0)
1 0 0 0 0 2 0 0 4 7 14 2
Solingen
(0-1)
0 0 0 0 0 0 0 0 3 3 5 0

WIN: Bolsenbroek, M. (2-0) LOSS:  Hughes, A. (2-1)

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg
(2-0)
0 2 1 0 0 0 1 0 1 5 8 1
Solingen
(0-2)
0 0 0 0 1 0 0 0 1 2 5 0

WIN: Kuehn, J. (2-0) LOSS:  Scholten, J.D. (1-2)

Bericht der Solingen Alligators - Bericht der Buchbinder Legionäre Regensburg


Keine Mittel gegen deutschen Meister

von Antje Götze-Römer (Solingen Alligators)

Hatten sich die Solingen Alligators vor Beginn des ersten Spieltages im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft noch Außenseiterchancen ausgerechnet, stand am Ende Wochenendes die Erkenntnis, dass die Mittel nicht ausreichen um den amtierenden deutschen Meister auch nur im Ansatz zu gefährden.

Spiel 1: Bolsenbroek überragend
Lediglich drei Hits in acht Innings gelang der Solinger Offensive gegen Mike Bolsenbroek im ersten Spiel. Dagegen wurde André Hughes auf der Gegenseite von Regensburg bereits im ersten Inning getroffen. Bei einem Aus gelangen Petr Cech und Ludwig Glaser Singles, ein RBI-Groundout reichte den Gästen zur 1:0-Führung.

Evan LeBlanc auch am Weyersberg offensiv wieder in Topform, hier bei seinem Homerun (Foto: Eisenhuth, G.)

Die trafen dann jedoch erst im vierten Inning wieder. Nach einem Hit, einem Walk und einem weiteren Single sah sich Hughes mit geladenen Bases konfrontiert, die zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht verwertet werden konnten. Die endgültige Wende in diesem heiß umkämpften Match gelang den Legionären im sechsten Inning. Nach einem Single von Glaser schoß Evan LeBlanc die Kugel zum 2-Run-Homerun aus dem Stadion.

Eine erste Möglichkeit den Spielstand zu korrigieren ließen die Alligators im siebten Inning verstreichen, bei einem Aus ließen sich zwei Runner in Folge bei dem Versuch, eine Base zu stehlen, vom Gegner fangen. Im achten Inning konnte Hughes erneut Punkte bei geladenen Bases verhindern, der endgültige Einbruch folgte dann im neunten Durchgang. Dem Leadoff-Homerun von Christoph Zirzlmeier folgten drei Singles in Folge zum Zwischenstand von 5:0 und bedeuteten das Ende des Arbeitstages von Hughes. Der eingewechselte Sebastian Bernards musste die beiden auf Base verbleibenden Runner noch scoren lassen, konnte dann das Inning aber beenden.

Erst im letzten Inning kam Solingens Offensive zum Zug, aber es war zu spät (Foto: Eisenhuth, G.)

Die Ehrentreffer für die Alligators gelangen ebenfalls im neunten Inning, als der überragende Bolsenbroek durch Jonathan Eisenhuth ersetzt wurde. Der kassierte einen Single. Nach einem Base-on-Balls traf Dominik Wulf zum RBI-Double und damit 7:1 und schickte Eisenhuth zurück ins Dugout. Für ihn übernahm Boris Bokaj auf dem Mound und damit zwei Runner, die beide nach einem Infield-Error noch auf 7:3 verkürzen konnten, an dem insgesamt übermachtigen Eindruck, den die Legionäre hinterließen aber nichts mehr änderten, geschweige denn an der Niederlage der Alligators.

Spiel 2: Auch Kuehn zu stark für Solingen
J.D. Scholten lieferte einen starken Auftritt, musste sich aber Regensburgs Offensive geschlagen geben (Foto: Eisenhuth, G.)Nahezu deckungsgleich verlief die zweite Partie, die wegen der Regenverzögerungen am Samstag auf Sonntag neu terminiert wurde.

Regensburg ging im zweiten Inning, diesemal allerdings durch Fehler in der Verteidigung in Führung. Bei zwei Aus traf Lukas Jahn zum Single. Beim Versuch ihn an erster Base aus zu machen, gereichte in Fangfehler zum sicheren Erreichen der zweiten Base. Matt Vance wurde vom Ball getroffen. Cech schlug einen RBI-Single, auf den Jahn scorte, ein Flüchtigkeitsfehler im Outfield sorgte dafür, dass auch Vance scoren konnte zum 2:0.

Das 3:0 entstand im dritten Inning nach einem Hit von LeBlanc, Christopher Howard holte sich das RBI. Im fünften Inning verkürzte Solingen auf 3:1, ein RBI-Single von Chris Beck holte Florian Götze über Homeplate.

Solingens Chris Beck bekam in der Defensive einiges zu tun (Foto: Eisenhuth, G.)

Die weiteren Runs für Regensburg entstanden im siebten und neunten Durchgang. Zunächst konnte Zirzlmeier auf einen RBI-Single von Vance erhöhen, später Cech nach einem RBI Single von Glaser. Die Alligators nutzten das letzte Inning der zweiten Halbfinal-Begegnung ebenfalls zu einem weiteren Punkt. Dominik Wulf scorte auf einen RBI-Single von Patrick Kanthak.

Am kommenden Wochenende in Regensburg käme es schon einem kleinen Wunder gleich, wenn die Alligators die Serie noch drehen könnten.


Buchbinder Legionäre starten mit 7:3 ins Halbfinale

von Christian Swoboda

Die Buchbinder Legionäre musste langen warten, bis es am Samstagnachmittag endlich los ging. Immer wieder kurze, aber heftige Regenschauer verzögerten den Spielbeginn des Halbfinalauftaktes bei den Solingen Alligators um mehr als zwei Stunden. Die Helmig-Truppe ließ aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann das der erste Spiel der Best-of-Five-Serie mit 7:3. Die zweite Halbfinalbegegnung soll nun auf Sonntag 13 Uhr verschoben werden, da der Baseballpark Weyersberg über kein Flutlicht verfügt.

André Hughes lieferte sich ein spannendes Duell mit Regensburgs Mike Bolsenbroek (Foto: Eisenhuth, G.)

Als die Regenwolken endlich verzogen waren, waren die Buchbinder Legionäre sofort hellwach. Petr Cech und der starke Ludwig Glaser eröffneten die Partie gleich mit Hits und Cech konnte nach einem Schlag von Evan LeBlanc gleich das 1:0 markieren. Bei der knappen Führung sollte es bis ins sechste Inning bleiben, weil beide Teams sich in der Defensive in glänzender Verfassung präsentierten.

Im Werferduell zwischen Mike Bolsenbroek und Andre Hughes konnte der Regensburger kleine Pluspunkte verbuchen. Bis ins achte Inning schaffte es kein Solinger in Scoring Position, nur drei Hits standen auf dem Konto der Hausherren. Hughes hatte da wesentlich mehr Mühen mit den Oberpfälzern. Im vierten Inning rettete sich der Nationalspieler noch einmal aus der Umklammerung, als bei einem Aus alle Bases besetzt waren.

LeBlancs Homerun sorgte auch bei Trainer Martin Helmig für große Freude (Foto: Eisenhuth. G.)

Im sechsten Inning konnten die Buchbinder Legionäre die nächsten Punkte einfahren. Ludwig Glaser mit seinem dritten Hit kam auf Base, Evan Le Blanc schickte anschließend einen 2-Run-Homerun hinterher – 3:0. Im neunten Durchgang war es ein Solo-Homerun von Christoph Zirzlmeier, der das 4:0 bedeutete. Cedric Bassel erhöhte auf 5:0, ehe bei keinem Aus und Matt Vance sowie Petr Cech auf Base erneut der Regen einsetzte.

Nach einer halben Stunde Pause konnte die Partie doch noch beendet werden. Die Trainer nahmen dies zum Anlass, frische Werfer ins Spiel zu bringen. Bei den Alligators kam Sebastians Bernards, der aber zwei weitere Runs der Buchbinder Legionäre nicht verhindern konnte. Mit einem Double beförderte Ludwig Glaser Matt Vance über die Homeplate, Petr Cech konnte anschließend nach einem weiten Flugball von Rodney Gessmann den siebten Run erzielen.

Solingen kam erst im letzten Inning zu Punkten (Foto: Eisenhuth, G.)

Bei den Buchbinder Legionären durfte Jonathan Eisenhuth ran, der in Solingen seine Baseballkarriere startete. Der 19-jährige musste bei zwei Aus den ersten Solinger Run von Chris Beck hinnehmen und wurde gegen Boris Bokaj anschließend ausgewechselt. Nach einem Wurffehler von Matt Vance verkürzten die Hausherren durch Moritz Buttgereit und Dominik Wulf sogar auf 3:7, doch dann besorgte Bokaj das letzte Aus zum ersten Halbfinalsieg.

Spiel 2: Kuehn führt Buchbinder Legionäre zum zweiten Halbfinalsieg
Die Buchbinder Legionäre bleiben in den Play-offs weiterhin ungeschlagen. Nach dem 7:3-Erfolg am Samstagnachmittag siegten die Regensburger bei den Solingen Alligators auch im zweiten Halbfinalduell mit 5:2. Matchwinner war Pitcher Justin Kuehn, der erstmals in der Saison über die komplette Spieldistanz von neun Innings ging und den Hausherren nur fünf Hits bei zwei Walks und sechs Strikeouts erlaubte.

Justin Kuehn lieferte sein erstes Complete Game der Saison beim 5:2 am Weyersberg (Foto: Eisenhuth, G.)

Die Helmig-Truppe ist in der Best-of-Five-Serie damit nur einen Sieg vom Finaleinzug entfernt, am Samstag um 13 Uhr kann sie in der heimischen Armin-Wolf-Arena im dritten Spiel bereits alles klar machen. Im zweiten Halbfinale haben die Untouchables Paderborn nach zwei Siegen (3:1, 5:4) bei den Bonn Capitals ebenfalls das Finale fest im Visier.

In der Regensburger Anfangsformation gab es zum Vortag nur zwei Veränderungen. Lukas Jahn bekam im Outfield den Vorzug vor Cedric Bassel und bedankte sich mit zwei Hits und einem Run. Als Starting Pitcher ging wie geplant Justin Kuehn ins Rennen und behielt im Duell mit Landsmann James Scholten klar die Oberhand.

Selbst Dominik Wulf fand kaum Mittel gegen Regensburgs starken Pitcher (Foto: Eisenhuth, G.)

Auch in der zweiten Begegnung konnten die Buchbinder Legionäre den besseren Start für sich verbuchen. Nachdem im Auftaktinning eine Bases loaded-Situation nicht genutzt wurde, brachten im zweiten Durchgang Lukas Jahn und Matt Vance nach einem Double von Petr Cech die ersten beiden Punkte auf die Anzeigentafel. Im dritten Inning markierte Evan LeBlanc nach einem Grounder von Chris Howard das 3:0.

Ein erstes Lebenzeichen gaben die Hausherren im fünften Inning von sich. Florian Götze verkürzte nach einem Hit von Chris Beck auf 3:1, zuvor war aber ein Error der Regensburger Defense – der einzige im gesamten Spiel – vorausgegangen. Dies sollte aber auch der vorerst einzige Run bis ins neunte Inning bleiben, da sich Justin Kuehn im Laufe des Spiels noch zu steigern wusste.

Ratlose Gesichter auf der Bank der Alligators (Foto: Eisenhuth, G.)

Solingens Werfer James Scholten (9 IP, 9 H, 5 BB, 2 K) stand dagegen weiter unter dem Druck der Regensburger Offensive und musste im siebten Durchgang nach einem Hit von Matt Vance das 4:1 durch Chris Zirzlmeier hinnehmen. Im neunten Inning gelang dann noch Petr Cech nach einem Hit von Ludwig Glaser der fünfte Run.

In der letzten Offense bliesen die Alligators, denen bis dahin nur zwei Hits gelungen waren, noch einmal zum Angriff und schafften auch den 5:2-Anschluss durch Dominik Wulf. Zu mehr reichte es trotz drei Hits aber nicht mehr.

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