Buchbinder Legionäre Regensburg – Solingen Alligators 5:4

Spiel 3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Solingen
(0-3)
0 0 1 0 0 0 1 0 2 4 11 0
Regensburg
(3-0)
0 0 0 0 0 0 2 1 2 5 10 0

WIN: Hoffschild, P. (1-0) LOSS:  Cornelsen, J. (0-1)
BOXSCORE

Bericht der Buchbinder Legionäre Regensburg Bericht der Solingen Alligators (folgt)


Finale! Buchbinder Legionäre schaffen die späte Wende

von Christian Swoboda

Großer Jubel bei den Legionären nach dem Finaleinzug (Foto: Eisenhuth, G.)

Spannender konnte es in der Armin-Wolf-Arena nicht zugehen: 966 Zuschauer sahen sich nicht aufgebende Solinger Gäste, die im neunten Inning mit 3:4 erneut die Führung erobern konnten. Doch die Buchbinder Legionäre bewiesen Nervenstärke: Evan LeBlanc schaffte postwendend mit einem Homerun den Ausgleich. Chris Howard erzielte dann nach einem Hit von Lukas Jahn das 5:4. Die Regensburger stehen damit wieder im Finale, das am nächsten Samstag mit Spiel eins und am Sonntag mit Spiel zwei in der Armin-Wolf-Arena startet. Der Gegner steht noch nicht fest. Die Bonn Capitals konnten bei den Untouchables Paderborn mit einem 10:4-Sieg das vorzeitige Aus verhindern.

Wie angekündigt startete bei den Hausherren Boris Bokaj als Pitcher, bei Solingen ging wie in Spiel eins Andre Hughes ins Rennen. Beide Werfer sollten sich einen harten Kampf liefern. Hughes konnte dabei die zuletzt stets brandgefährliche Schlagformation der Regensburger sechs Innings in Schach halten. Gerade einmal drei Hits ließ der linkshändige Nationalspieler zu, der sich auch auf eine wiedererstarkte Defense verlassen konnten.

Vom ersten Inning ging es hart zur Sache in der Armin-Wolf-Arena (Foto: Eisenhuth, G.)

In der Offensive nutzen die Alligators dagegen jede kleine Cchance eiskalt aus. Dominik Wulf schickte im dritten Durchgang Chris Beck zur 0:1-Führung über die Homeplate. Boris Bokaj ließ dadaurch nicht aus der Ruhe bringen und hielt die Solinger Offense weiter an der kurzen Leine. Im siebten Inning war es dann erneut Chris Beck, der den Bann brechen konnte. Nach einem Hit von Phil Ortez erzielte der US-Boy das 2:0.

Danach folgte der Weckruf für die Regensburger. Nachdem die Gemüter kurz überkochten und beide Teams zu Meinungsverschiedenheiten auf dem Feld austauschten, bliesen die Buchbinder Legionäre zum Angriff. Erst schlug Evan LeBlanc einen Double, dann hämmerte Chris Howard den Ball aus der Arena – nach zwei erfolgreichen Schlägen stand es somit wieder 2:2. Als Richard Klijn im achten Inning nach einem Triple von Petr Cech die erstmalige Führung zum 3:2 nachlegte, dachten schon alle Zuschauer, dass die Partie entschieden war.

Im entscheidenden Moment waren die Legionäre schneller (Foto: Eisenhuth. G.)

Doch die Gäste aus NRW spielten nicht mit. Gegen den im achten Inning eingewechselten Pitcher Philipp Hoffschild gelang ihnen drei Hits in Folge, die das 3:4 durch Moritz Buttgereit und Phil Ortez ermöglichten. Doch auch die Buchbinder Legionäre waren nun on Fire: Gegen den für Hughes gekommenden Werfer Jens Cornelsen verwandelte Evan LeBlanc gleich einen Homerum zum 4:4-Ausgleich. Nachdem Chris Howard nach einem Hit und Christoph Zirlmeier nach einem Walk die Base zwei und eins besetzten, kam die Stunde von Lukas Jahn. Bei zwei Aus hebelte der Youngster den Ball ins Leftfied und beförderte Chris Howard zum vielumjubelten 5:4 Winning Run nach Hause.

 

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