Spieler der Woche: Christopher Howard (Buchbinder Legionäre Regensburg)

Der Schwung, der die Legionäre zurück ins Spiel brachte - Howards Homerun zum 2:2 (Foto: Eisenhuth, G.)

(tkd) Es gab eine Zeit in der man böse E-Mails aus Regensburg bekam, dass die Spieler der Buchbinder Legionäre zu selten als Spieler der Woche auftauchen und das trotz starker Leistungen. Jetzt ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis die ersten E-Mails mit dem Betreff: „Schon wieder ein Legionär?“ eintreffen. Auch wenn unser Seitenbetreiber Regensburger Wurzeln hat, so sind die Verschwörungstheorien hier doch nicht angebracht.

In Paderborn wäre Tim Henkenjohann ein potentieller Kandidat. Sein erster Win gegen Paderborn seit 2007, dann noch an seinem Geburtstag, nachdem er vom Baseball-Experten Mic Weigl auf Wunsch in der Sendung gegrüßt wurde. Aber da waren noch vier Runs (alle earned), acht Hits und eine für Henkenjohann bescheidene Ausbeute von nur einem Strikeout. Im zweiten Spiel der Serie setzten sich die Untouchables durch, aber ohne dabei von einer herausragenden Einzelleistung abhängig zu sein.

Großer Jubel über den Ausgleich, Howard nach seinem Homerun (Foto: Eisenhuth, G.)

Deshalb geht der Blick in die Armin-Wolf-Arena. Ein Walk-off-Hit zum Finaleinzug, da muss doch was dabei sein und so ist es auch. Denn der Spieler der Woche ist, wie sein Spitzname schon sagt, nicht zu übersehen. Christopher „Pummel“ Howard sorgte mit seinen drei Hits, zwei RBI und zwei Runs für den nötigen Run-Support beim 5:4-Sieg der Legionäre. Beide Teams lieferten sich ein spannendes Duell auf höchstens Niveau. Zuerst hatten die Solinger besser ins Spiel gefunden, bis ins siebte Inning führten die Gäste mit 2:0 und André Hughes kontrollierte die Regensburger Schlagleute. Doch nach einem Double von LeBlanc, sorgte Howard mit seinem 2-Run-Homerun für den Ausgleich und legte den Grundstein für eine 3:2-Führung zu Beginn des letzten Innings. Noch einmal schlugen die Solinger zurück und drehten das Spiel zum 4:3, doch im Nachschlag sorgte erst LeBlanc, der ebenfalls drei Hits (Double, Homerun) hatte, aber eben nicht so einen griffigen Spitznamen hat, für den Ausgleich. Die Entscheidung leitete dann erneut Howard mit seinem Single ein, einem Walk für Klijn folgte der entscheidende Hit von Jahn und Christopher Howard konnte das entscheidende 5:4 erzielen.

Trotz Play-off-Bart gab Hughes im siebten Inning den Homerun zum Ausgleich ab (Foto: Eisenhuth, G.)

Zum Schluss muss berichtet werden, dass bei den Solingern auf jeden Fall einige Ehren-Spieler der Woche auf dem Feld standen. Für die Abwandlung des Play-off-Bartes aus dem Eishockey verdient Andre Hughes, stellvertretend für seine Mitspieler, definitiv eine Erwähnung an dieser Stelle.

Die Wahrscheinlichkeit, dass an dieser Stelle in der kommenden Woche stehen wird, ist bei zwei verbleibenden Teams natürlich eher gestiegen. Jedoch haben die Untouchables Paderborn es selbst in der Hand dies zu verhindern, oder vielleicht überrascht doch noch jemand aus den Playdowns mit einer überragenden Leistung am kommenden Wochenende.

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