Friday, May. 18, 2012

Finale Spiel 1: Buchbinder Legionäre Regensburg – Untouchables Paderborn 3:4 (10)

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10. September 2011

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Finale Spiel 1: Buchbinder Legionäre Regensburg – Untouchables Paderborn 3:4 (10)
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 R H E
Paderborn
(1-0)
0 0 0 0 0 0 3 0 0 1 4 10 1
Regensburg
(0-1)
1 0 0 1 0 0 1 0 0 0 3 8 1

WIN: Heilmann, E. (4-0) LOSS: Gessmann, R. (0-1)
BOXSCORE

Bericht der Buchbinder Legionäre RegensburgBericht der Untouchables Paderborn (folgt)


Buchbinder Legionäre unterliegen im ersten Finalspiel

von Christian Swoboda (Buchbinder Legionäre Regensburg)

Spektakuläre Plays bekamen die Zuschauer in der Armin-Wolf-Arena zu sehen (Foto: Eisenhuth, G.)

Das erste Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gewinnen die Untouchables aus Paderborn mit 4:3. Nach einem spannenden und nervenaufreibenden Spiel fiel die Entscheidung im ersten Extra-Inning. In Gästepitcher Eugen Heilmann hatten die Buchbinder Legionäre vor 1.128 Zuschauern in der Armin-Wolf-Arena ihren Meister gefunden.
Der Paderborner Nationalspieler verzeichnete in zehn Innings 125 Pitches und gab nur acht Hits ab. Selbst eine frühe 2:0-Führung reichte den Hausherren nicht, die vergaßen vorzeitig den Sack zuzumachen. Bei seiner Rückkehr nach Regensburg blieb US-Jungprofi Max Kepler-Rozycki wie viele seiner Teamkollegen offensiv blass. Ausgerechnet die erste kurze Schwächephase von Mike Bolsenbroek im siebten Inning brachte die bis dahin machtlosen Paderborner wieder ins Spiel.

Heilmann musste zwar gleich im ersten Inning das 0:1 einstecken, ging nach zehn Innings als Sieger vom Platz (Foto: Eisenhuth, G.)

Mit einer 1:0-Führung starteten die Hausherren gleich richtig gut in die Partie. Matt Vance erzeilte gleich im ersten At Bat den ersten Hit des Spiels. Petr Cech folgte nach einem Wurffehler von U’s-Catcher Mitch Franke, der aber anschließend bei einem Double-Stealversuch auf der Höhe war und Matt Vance an der dritten Base stoppte. Petr Cech konnte aber nach einem erfolgreichen Schlag von Ludwig Glaser die Bases umrunden.

Im vierten Inning bauten die Buchbinder Legionäre den knappen Vorsprung weiter aus. Evan LeBlanc scorte nach einem Hit von Chris Howard zum 2:0. Im fünften Durchgang hätten die Regensburger die Chance, weitere Runs zu erzielen. Doch der Pitcher Eugen Heilmann zog bei Bases loaded und nur einem Aus den Kopf noch einmal aus der Schlinge.

Das sollte sich rächen. Im siebten Inning zeigte Legionäre-Werfer Mike Bolsenbroek nach zuvor glänzender Darbietung plötztlich leichte Schwächen, was die Paderborner sofort eiskalt ausnutzten. Fünf Hits in Folge brachten die Runs von Octavio Medina und Mitch Franke zum 2:2-Ausgleich auf die Anzeigentafel. Als dann bei Bases loaded der dritte Punkt und die erstmalige Gästeführung durch Craig Pycock reinkam, war der Arbeitstag von Mike Bolsenbroek (6.1 IP, 3 R, 7 H, 3 K, 2 BB) beendet. Boris Bokaj kam und mit ihm ein Double Play, das die Regensburger aus der Defense rettete.

Matt Martin erzielte das 4:3 im zehnten Inning für die Gäste (Foto: Eisenhuth, G.)

Den Buchbinder Legionären gelang postwendend der Ausgleich. Chris Zirzlmeier rückte mit einem Walk auf die Bases und wurde durch Enzo Muschik ausgewechselt. Nach einem Bunt von Richard Klijn und nach einem umstrittenen Safe-Call nach einem Schlag von Matt Vance stand Muschik auf der dritten Base und erzielte nach einem weiten Opferschlag von Petr Cech das 3:3.

Es blieb aber weiter spannend, da die Paderborner nicht locker ließen. Nach Hit-by-Pitch von Octavio Medina und dem zweiten harten Linedrive von Mitch Franke entlang der Firstbase-Linie standen wieder zwei Runner in Scoring Position. Martin Helmig reagierte sofort und beorderte Rodney Gessmann aus dem Leftfield auf den Wurfhügel. Gessmann holte gegen Craig Pycock sofort das dritte Aus.

Die Gäste feierten den Sieg zur 1-0-Führung in der Finalserie (Foto: Eisenhuth, G.)

Auf der Gegenseite konnte sich weiterhin Eugen Heilmann behaupten. Der Nationalspieler musste zwar einen Double von Evan LeBlanc hinnehmen, ließ aber keinen weiteren Regensburger Treffer zu. Nachdem auch das neunte Inning ohne weitere Runs verstrich, ging die Partie in das erste Extra-Inning.

Und da schlugen die Paderborner erneut zu. Matt Martin schaffte es nach einem harten Schlag entlang der Firsbase-Linie, der gegen der Meinung von Martin Helmig fair gegeben wurde, auf die zweite Base. Nach einem Hit von Björn Schonlau erzielte Martin die 4:3-Führung. Dabei blieb es, weil der letzte Angriffversuch der Regensburger wie ein laues Lüftchen verpuffte.

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