Most Valuable Player 2011 (Süd): Evan LeBlanc (Buchbinder Legionäre Regensburg)

(wue) Wie im Norden der 1. Baseball-Bundesliga räumt auch im Süden den Award des Most Valuable Players ein Spieler ab, der seine erste Saison in Deutschland bestritt. Die Online-Redaktion entschied sich für Evan John LeBlanc von den Buchbinder Legionären Regensburg, der damit nach dem Preis für den Best Batter auch die Ehrung als wertvollster Spieler erhält. Der Outfielder tritt die Nachfolge von Teamkollege Matt Vance an.

Evan LeBlanc hatte 2011 allen Grund zu strahlen

Noch einmal ein Blick auf die reinen Zahlen für den ehemaligen Minor Leaguer. In 24 Spielen während der regulären Saison schlug er .484 (OBP .561/SLG .726) mit vier Homeruns, 29 Runs und 34 RBI. In nur einem einzigen Spiel war er nicht auf Base – beim 3:2-Sieg gegen die Mainz Athletics. Highlights waren ein 5-Hit-Spiel gegen die Mannheim Tornados, vier erzielte Runs erneut gegen den Rekordmeister und fünf RBI gegen die Gauting Indians.

In den Play-offs setzte er seinen Triumphzug fort (.410/.549/.821) und führte die Buchbinder Legionäre zum dritten Meistertitel in den letzten vier Jahren. Dabei war er in jedem der insgesamt elf Partien auf Base, schlug vier Homeruns, punktete neunmal und brachte zehn weitere Runs nach Hause. Defensiv ist es für einen Outfielder generell schwierig zu glänzen, fallen da doch zumeist nur grobe Schnitzer ins Gewicht. Doch auch da gab sich der Amerikaner keine Blöße.

Wie es mit LeBlanc in der kommenden Saison weitergeht muss man abwarten. Zurzeit ist er in Südafrika aktiv und versucht dort zusammen mit Justin Kuehn eine weitere Meisterschaft einzutüten. Wir wünschen gutes Gelingen dabei.

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