Regensburg bleibt der Ingolstädter Angstgegner

Die Regensburg Legionäre 2 bleiben der Angstgegner der Baseballer vom TV 1861 Ingolstadt. Im Hinspiel gingen die Schanzer schon zwei Mal unter und auch im Rückspiel in der Oberpfalz war beim 2:4 und 0:8 nur wenig Land in Sicht. Damit warten die Ingolstädter weiterhin auf den ersten Sieg gegen die Legionäre seit der Rückkehr in die 2. Bundesliga 2017.

„Wir haben heute einfach nicht gut gespielt“, stellte Spielertrainer Dawson Yates etwas zerknirscht nach den Spielen fest. Immerhin wiederholte sich die 6:34-Schlappe aus dem Hinspiel nicht. In der ersten Partie war das Team von Yates zumindest auf Augenhöhe. Das lag vor allem an José Hernandez, der die Gäste zunächst mit 1:0 in Führung brachte und mit einer soliden Leistung vom Werferhügel die Regensburger Offensive in Schach hielt. Nur gegen Regensburgs Maurice Montgomery fand der Spanier kein Mittel. Montgomery glich mit seinem ersten Treffer aus und erhöhte mit seinem zweiten Schlag auf 4:1. Diesem Rückstand liefen die Ingolstädter bis zum letzten Durchgang nach. Doch aus der letzten aussichtsreichen Situation konnte nur Julian Dambacher Profit schlagen und zum 2:4-Endstand verkürzen.

Große Hoffnungen steckten die Schanzer ins zweite Spiel. Seit Wochen brilliert Pitcher Jake Carson. Seit dem Hinspiel gegen Regensburg hat der Amerikaner kein Spiel mehr verloren. Doch ausgerechnet gegen Regensburg konnte der 25-Jährige nicht sein volles Potenzial abrufen und ging früh in Rückstand. Martin Beckmann übernahm für ihn, doch da auch er keine Unterstützung vom Ingolstädter Angriff bekam, blieb es bei einer klaren 0:8-Niederlage.

Damit verlieren die Schanzer den Anschluss an das Spitzenduo Lauf und Regensburg. Am Sonntag empfängt das Team im Stadion an der Neuburger Straße Tabellennachbarn aus Freising. Um den dritten Platz zu halten, ist mindestens ein Sieg notwendig.